IW-Direktor: Ungewissheit im Handelskonflikt bleibt hoch
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IW-Direktor: Ungewissheit im Handelskonflikt bleibt hoch
Köln () – Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), Michael Hüther, warnt davor, ein mögliches Aus der von US-Präsident Donald Trump geplanten Zölle als Zeichen der Entspannung zu werten.
„Selbst wenn die Gerichte Trump definitiv stoppen, bleibt der Vertrauensschaden, den die Handelspolitik im Zusammenspiel mit fragwürdig gewordenen Sicherheitsversprechen und Spekulationen über die Rolle des US-Dollar als Weltwährung angerichtet hat“, sagte Hüther den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). „Zudem ist zu erwarten, dass Trump dann andere Spielfelder eröffnet.“
Der Ökonom appellierte an Deutschland und Europa, sich auf eigene Stärken zu besinnen. „Erste Schritte – wie mit der intensivierten Kooperation mit dem Vereinigten Königreich – lassen hoffen, ebenso der außenwirtschaftspolitische Fokus der neuen Bundesregierung“, beurteilte Hüther das Geschehen.
Das Gericht für Internationalen Handel in New York hatte am Mittwoch die von der US-Regierung verhängten Zölle für nichtig erklärt. Den Richtern zufolge, habe US-Präsident Donald Trump seine Befugnisse überschritten, als er pauschal Zölle auf Importe aus Ländern verhängte, die mehr in die Vereinigten Staaten exportieren, als sie importieren. Die US-Regierung legte umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein.
Hüther sagte dazu: „Die Präsidentschaft Trump bleibt sich treu: Chaos ist das Label. Da Institutionen und Regelwerke weitgehend ignoriert oder eigengedeutet werden, verheddert sich die Trumpsche Politik immer mehr in den juristischen Fallstricken.“ Ob die Zollpolitik damit vollends zu einem Ende komme, sei ungewiss. „Gewiss ist, dass die Ungewissheit hoch bleibt“, so der IW-Chef.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln), Funke-Mediengruppe, Gericht für Internationalen Handel in New York, US-Regierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Köln, New York.
Worum geht es in einem Satz?
Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, warnt davor, das mögliche Aus von Trumps Zöllen als Entspannung zu deuten, da der Vertrauensschaden und die politische Unsicherheit weiterhin bestehen bleiben, während Deutschland und Europa ihre Stärken betonen sollten.
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses war die rechtliche Anfechtung der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle, die vom Gericht für Internationalen Handel aufgrund einer Überschreitung seiner Befugnisse für nichtig erklärt wurden. Diese Entscheidung führte zu Ungewissheit über die zukünftige Handelspolitik der USA und die Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen, insbesondere für Deutschland und Europa. Michael Hüther warnte vor den langfristigen Vertrauensschäden, die bereits entstanden sind.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, warnt in den Medien vor einem überbewerteten Entspannungssignal aufgrund der möglichen Aufhebung von Trumps Zöllen und hebt den Vertrauensschaden durch die chaotische Handelspolitik hervor. Zudem fordert er Deutschland und Europa auf, sich auf ihre Stärken zu besinnen und betont, dass die Ungewissheit in der Handelspolitik weiterhin hoch bleibt.
Vertrauensschaden, fragwürdige Sicherheitsversprechen, Spekulationen über die Rolle des US-Dollar als Weltwährung, Eröffnung anderer Spielfelder durch Trump, Ungewissheit bleibt hoch.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), zitiert. Er warnt davor, mögliche Änderungen der Zölle unter Trump als Zeichen der Entspannung zu deuten, da der Vertrauensschaden in der Handelspolitik und die Ungewissheit hoch bleiben würden. Hüther appelliert zudem an Deutschland und Europa, sich auf eigene Stärken zu besinnen und verweist auf den außenwirtschaftspolitischen Fokus der neuen Bundesregierung.
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Köln ist eine der ältesten Städte Deutschlands und bietet eine faszinierende Mischung aus Geschichte und Moderne. Die Kölner Altstadt begeistert Besucher mit ihren gut erhaltenen romanischen Gebäuden, darunter der majestätische Kölner Dom. Der Rhein, der durch die Stadt fließt, prägt nicht nur die Landschaft, sondern auch das Stadtleben und die Kultur. Darüber hinaus ist Köln bekannt für seine vielfältige Kunstszene und zahlreiche Museen, die Kunstliebhaber anziehen. Alljährlich zieht der berühmte Kölner Karneval tausende Menschen an und zeigt die fröhliche und lebenslustige Seite der Stadt.