Dax startet auf Vortagesniveau – US-Werte geben Hoffnung

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.865 Punkte berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag.

“Die Börsen profitieren von der Aussicht auf Zinssenkungen der Fed im zweiten Halbjahr”, sagte Thomas Altmann von QC Partners. “Erwartet werden jetzt eine erste Senkung im September und eine zweite im Dezember.” Verantwortlich für diesen Stimmungsumschwung sei allerdings nicht die im Rahmen der Erwartungen veröffentlichte Inflationsrate. Dafür seien vielmehr die unerwartet schwachen US-Einzelhandelsumsätze verantwortlich.

“Damit trübt sich der nächste wichtige wirtschaftliche Indikator in den USA ein. Und eine schwächere bei gleichzeitig steigender Arbeitslosigkeit könnte die Fed dazu veranlassen, zu hohe Inflationsraten zu tolerieren und trotzdem an der Zinsschraube zu drehen.” Dafür würde es dann ausreichen, dass sich die – wie am Mittwoch – in Minischritten in die richtige Richtung bewege.

“Dabei war Optimismus in der Vergangenheit schon häufig ein gefährlicher Kontra-Indikator. Denn auch an den Börsen wachsen die Bäume nicht bis in den Himmel”, so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0880 US-Dollar (-0,04 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9191 Euro zu haben.

Der stieg leicht an, am Morgen wurden für eine Feinunze 2.389 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem von 70,61 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,04 US-Dollar, das waren 29 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anzeigetafel in der Frankfurter

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