Alles wird teurer: Spartipps für zu Hause

Die Preise für Energie und explodieren regelrecht und viele Menschen fragen sich, welche Kosten sich ohne großen Aufwand reduzieren lassen. Dabei gilt vor allem die Devise: Kleinvieh macht auch Mist.

Schreckgespenst Inflation

Im April 2022 lagen die Verbraucherpreise um 7,4% höher als noch im Jahr davor. Preistreiber sind vor allem die stark gestiegenen Kosten für Strom und Treibstoffe. Für diese müssen die Hersteller tief in die Tasche greifen und geben ihre eigenen Kosten in Form von Preiserhöhungen an die Verbraucher weiter. Solange der in der Ukraine anhält, dürfte sich an den hohen Rohstoffkosten auch nichts ändern. Zwar überbieten sich viele Verbraucherberatungen mit tollen Tipps zum Sparen. Doch nicht jeder kann sich spontan einen neuen energieeffizienteren Kühlschrank leisten, um langfristig die Stromrechnung zu senken oder für den Weg zur Arbeit vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. Hier sind drei Tipps, die jeder umsetzen kann.

Lebensmittel sinnvoller nutzen

Pro Jahr wirft jeder erwachsene etwa 75 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Dabei ließen sich viele Lebensmittel mit kluger Resteverwertung noch nutzen: Da wird aus den fleckigen Bananen ein leckeres Bananenbrot und aus übriggebliebenem Gemüse und Kartoffeln ein schmackhafter Auflauf. Es gibt zahlreiche Apps und Websites randvoll mit Ideen für die Verwertung unzähliger Lebensmittel. Außerdem: Selbst auf dem kleinsten Stadtbalkon lässt sich Gemüse fast zum Nulltarif selbst züchten. Dann werden die Tomaten oder Zucchini nur geerntet wenn sie gerade benötigt werden und vergammeln nicht im Kühlschrank. Außerdem lässt sich mit Bekannten ein “Kreistausch“ der jeweils angebauten Gemüsesorten arrangieren.

Papier- und Druckertintenverbrauch reduzieren

Überall Zettelwirtschaft und viel zu viele ausgedruckte Internetseiten: Das frisst , Stifte und Druckertinte. Auch hier lässt sich sparen, zum Beispiel mit einem einzigen gebundenen Notizblock oder Notizbuch, in dem alles Wichtige kurz von Hand notiert wird. Ein solcher Block ist dann auch gleich ein prima Nachschlagewerk, um Notizen von vor drei Monaten zu finden, die auf losem Papier längst weggeworfen würden. Fahrkarten, Eintrittskarten und ähnliches müssen heute nicht mehr ausgedruckt werden: Hier reicht es, den QR Code auf dem Smartphone zu zeigen und so weiteres Papier und Tinte zu sparen.

Sorgsamer mit Kleidung umgehen

Noch eine unrühmliche Statistik: liegt beim Textilmüll europaweit an der Spitze. Auch hier ergibt sich viel Sparpotenzial, indem Kleidung bei kleinen Schäden nicht immer sofort weggeworfen wird. Jeder kann Knöpfe annähen, kaputte Reißverschlüsse ersetzen oder winzige Löcher stopfen. Kinderkleidung wie Hosen, Jacken und Pullover lassen sich mit hübschen Aufnähern nicht nur reparieren, sondern sogar verschönern und halten dann wieder einige Monate, bis das Kind ohnehin herausgewachsen ist.

Bild: @ depositphotos.com / NewAfrica

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