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Tattoos – Körperschmuck der besonderen Art

Tattoos – Körperschmuck der besonderen Art

Tätowierungen waren in früheren Zeiten den Seeleuten und den Gaunern vorbehalten. Matrosen hatten angeblich in jedem Hafen eine Braut und sie ließen sich die Namen der Bräute auf die Haut tätowieren. Gauner nutzten die Tätowierungen als eine Art Geheimcode, den ein bestimmtes Tattoo steht bis heute für eine bestimmte Straftat. So lassen sich die Mitglieder der Yakuza, einer Mafia-ähnlichen Gruppierung aus Japan, jeden Mord, den sie verübt haben, unter die Haut stechen. Tattoos sind heute jedoch nichts Anrüchiges mehr, sondern ein beliebter Körperschmuck.

Körperschmuck, der unter die Haut geht

Tattoos gehen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Mit der Hilfe von Tinte und einem speziellen Gerät stichelt der Tätowierer das, was der Kunde sich als Tattoo wünscht, unter die Haut. Das ist sehr schmerzhaft, recht teuer und nicht immer ungefährlich. Die Idee, sich Zeichen und Motive in die Haut zu ritzen, ist sehr alt und stammt ursprünglich aus Neuseeland. Dort ließen sich die Krieger der Maori am ganzen Körper tätowieren, um ihren Gegnern Angst einzujagen. Damals gab es noch keine modernen Maschinen, die Ureinwohner aus Neuseeland ritzen sich ihre Tattoos mit spitzen Steinen oder Knochen unter die Haut. Statt Tinte nahmen sie den Saft von verschiedenen Pflanzen oder Asche, die sie mit Wasser zu einer Art Paste verrührten. Auch im alten Ägypten gab es bereits Tätowierungen. 1923 wurde das Grab einer Frau geöffnet, deren Haut mit kunstvollen Tierdarstellungen tätowiert war.

Was ist beim Tätowieren zu beachten?

Tattoos sind gesellschaftsfähig geworden und beliebt bei Damen wie bei Herren. Wer 18 Jahre alt ist, kann sich auch ein Tattoo stechen lassen, es ist aber wichtig, einige grundlegende Dinge zu beachten. Wer sich ein Tattoo stechen lassen möchte, muss zunächst einmal das passende Tattoostudio finden. Hier sollte immer der Grundsatz gelten: Eine Empfehlung ist gut, Kontrolle ist aber noch besser. Einfach mal hingehen, sich alles genau anschauen und erklären lassen, ist eine gute Idee. Wie hygienisch ist das Tattoostudio? Ist alles sauber und desinfiziert? Sind die Geräte auch steril, ebenso wie die Nadeln? Gute Studios, wie beispielsweise der Tattoo Laden Anansi in München, haben nichts zu verbergen und lassen sich gerne auf die Finger schauen. Ein guter Tätowierer nimmt sich viel Zeit für seine Kunden. Er berät, hilft bei Entscheidungen und was noch wichtiger ist: Er nimmt seinen Kunden die Angst.

Eine gute Vorbereitung ist wichtig

Bevor es ins Tattoostudio geht, ist es wichtig, anständig zu essen und zu trinken, damit der Kreislauf in Schwung gehalten wird. Kein Alkohol am Abend vorher sowie ausreichender Schlaf sorgen für einen entspannten Besuch beim Tätowierer. Nach dem Stechen des Tattoos muss sich die Haut erst einmal erholen. Sonnenbaden und Schwimmen sind aus diesem Grund für sechs bis acht Wochen verboten.

Schon der berühmte Ötzi, die Eismumie aus den Ötztaler Alpen, hatte eine Tätowierung. Das beweist, dass die Menschen in der Jungsteinzeit vor 5200 Jahren schon ihren Körper verschönern ließen. Heute ist es cool, ein Tattoo zu haben und damit ein Statement abzugeben. Jeder, der sich tätowieren lassen möchte, sollte sich allerdings immer darüber klar sein, dass ein Tattoo etwas fürs Leben ist und so einfach nicht mehr zu entfernt werden kann.

Bild: @ depositphotos.com / fxquadro

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
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