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Wie gefährlich sind die neuen #Trojaner?

Wie gefährlich sind die neuen #Trojaner?

Immer wieder taucht neue sogenannte Ransomware auf, mit der Kriminelle sehr schnell sehr viel Geld verdienen. Sie erpressen mit der passenden Software nicht nur Unternehmen, sondern auch Regierungen und fordern horrende hohe Summen im Tausch gegen wichtige Daten. Diese Szene ist sehr aktiv und sie hat ständig neue fiese Tricks und Schadprogramme auf Lager. Aber die Gegenseite weiß sich zu wehren, in dem sie Programmierfehler aufdeckt und es den Opfern möglich macht, die Daten auch ohne die Zahlung eines Lösegelds wieder zu bekommen.

Lord Voldemort – der ewige Bösewicht

Wer Harry Potter liebt, wird Lord Voldemort hassen und wie in den Büchern oder auf der Kinoleinwand, so spielt Lord Voldemort auch im Netz die Rolle des Bösewichts, denn er hat es auf die privaten Daten der Nutzer abgesehen. Die Ransomware, die sich den Namen „Nagini“ gegeben hat, ist zwar noch in der Entwicklungsphase, aber sie hat schon jetzt einige Besonderheiten. Lord Voldemort verlangt keinen festen Betrag, wenn es ums Lösegeld geht, „Nagini“ verlangt vielmehr die Eingabe der Kreditkartennummer.

Princess-Ransomware – so gar nicht königlich

Da das Leben einer Prinzessin in der Regel sehr teuer ist, verlangt auch die Princess-Ransomware königliche Preise von drei Bitcoin, was einem Gegenwert von mehr als 1500 Euro entspricht. Nur wenn gezahlt wird, dann werden die Dateien wieder entschlüsselt, aber Vorsicht, wenn das Opfer nicht exakt innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt, dann verdoppelt sich der Preis. Die Ransomware ist unschwer an ihrem Krönchen zu erkennen und sie ist sehr flexibel. Die Lösegeldforderungen gibt es wahlweise in zwölf Sprachen, unter anderem auch in Deutsch. Zur Zeit gibt es leider noch kein wirksames Entschlüsselungsverfahren, um der erpresserischen Prinzessin das Handwerk zu legen.

Donald Trump kommt

Ob Donald Trump tatsächlich eine Gefahr ist, darüber wird heftig gestritten. Fest steht aber, dass die Ransomware mit gleichem Namen eine Gefahr ist, denn sie hat einen Programmcode, mit dem sich AES-Verschlüsselungen sperren lassen. Aktuell ist nur eine Testvariante in Aktion, ob und wann diese Ransomware aber richtig angreifen wird, ist noch nicht bekannt.

Bild: © Depositphotos.com / Spectral

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Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de