Tödlicher Verkehrsunfall bei Groß Lukow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Tödlicher Verkehrsunfall bei Groß Lukow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

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Verkehrsunfall in Mecklenburgischer Seenplatte

Groß Lukow () – Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Marihn und Groß Lukow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist ein Mensch ums Leben gekommen, drei weitere Personen sind schwer verletzt worden. Das teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit.

Nach den derzeitigen Ermittlungen kam ein mit vier Personen besetzter Pkw der Marke Seat am frühen Samstagmorgen, 7. November, gegen 2:45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Straßenbaum. Der 24-jährige Fahrer und ein 27-jähriger Mitfahrer wurden durch die Wucht des Aufpralls im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von Kräften der örtlichen Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden.

Der 27-jährige Insasse erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer sowie die beiden weiteren Insassen im Alter von 19 und 22 Jahren erlitten schwere Verletzungen; sie wurden von Rettungskräften erstversorgt und in umliegende transportiert.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Der nicht mehr fahrbereite Pkw wurde durch einen Abschleppdienst geborgen; der Gesamtschaden wird auf rund 7.000 geschätzt. Zur Klärung der genauen Unfallursache kam vor Ort ein Sachverständiger der DEKRA zum Einsatz.

Im Zuge der polizeilichen Unfallaufnahme stellten die Beamten zudem erhebliche rechtliche Verstöße fest: Das Unfallfahrzeug war weder zugelassen noch pflichtversichert. Zudem waren an dem Wagen entwendete Kennzeichen angebracht.

Der 24-jährige Fahrzeugführer war darüber hinaus nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Um die Fahrtauglichkeit des Fahrers zu überprüfen, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutprobenentnahme an.

Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung.

Bei den vier Fahrzeuginsassen handelt es sich um Staatsangehörige. Neben zwei Funkstreifenwagen der waren insgesamt 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Penzlin, Klein Suckow, Vielen und Marihn sowie vier Rettungswagen und zwei Notärzte am Unfallort im Einsatz.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Polizist (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worum geht es in einem Satz?

Bei einem Unfall nahe Groß Lukow starb ein 27-jähriger Mitfahrer, drei weitere Insassen wurden schwer verletzt; gegen den Fahrer, der ohne Führerschein in einem nicht zugelassenen Wagen unterwegs war, wird ermittelt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ein mit vier Personen besetzter Seat war am frühen Samstagmorgen zwischen Marihn und Groß Lukow unterwegs
  • Der Wagen kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum
  • Das Fahrzeug war weder zugelassen noch versichert und trug gestohlene Kennzeichen
  • Der 24-jährige Fahrer besaß keine erforderliche Fahrerlaubnis

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ein 27-jähriger Insasse starb noch an der Unfallstelle
  • Der Fahrer und zwei weitere Insassen wurden schwer verletzt, erstversorgt und in Krankenhäuser gebracht
  • Der Fahrer und der 27-jährige Mitfahrer mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden
  • Am Fahrzeug entstand Totalschaden; es wurde abgeschleppt
  • Der Gesamtschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt
  • Ein DEKRA-Sachverständiger wurde zur Klärung der Ursache hinzugezogen
  • Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobenentnahme beim Fahrer an
  • Gegen den Fahrer wurde unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung ermittelt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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