Forstpolitik in Niedersachsen
Hannover () – Das Land Niedersachsen will den Privatwald mit einer neuen Förderrichtlinie für forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse stärken. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit.
Die Richtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2032. Eine wesentliche Neuerung ist die erstmalige Förderung von Waldpflegeverträgen für Privatwaldflächen.
Für die forstliche Förderung sind im Jahr 2027 insgesamt 50,6 Millionen Euro vorgesehen. Damit will die Landesregierung die Anpassung der Wälder an den Klimawandel und den Erhalt ihrer Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen unterstützen.
Ziel der Förderung ist es, strukturelle Nachteile wie Kleinflächigkeit und zersplitterte Eigentumsverhältnisse zu überwinden.
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse ermöglichen eine gemeinsame Bewirtschaftung, bündeln Kompetenzen und schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder. Sie leisten einen Beitrag zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel und zur Stärkung ihrer Funktion als Kohlenstoffspeicher.
Staatssekretärin Frauke Patzke erklärte, rund 60 Prozent des niedersächsischen Waldes seien in privater Hand.
Viele dieser Flächen seien klein und über zahlreiche Eigentümer verteilt. Gerade der Kleinprivatwald stehe angesichts von Klimawandel, Extremwetterereignissen und steigenden Anforderungen an die Waldbewirtschaftung vor großen Herausforderungen.
Die neue Richtlinie unterstütze die Zusammenschlüsse der Waldbesitzer und stärke deren leistungsfähige Strukturen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Frauke Patzke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Land Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Niedersächsische Landesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
- Januar 2027 bis 31. Dezember 2032
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen
Worum geht es in einem Satz?
Niedersachsen stärkt ab 2027 mit einer neuen Förderrichtlinie forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und erstmals Waldpflegeverträge im Privatwald, um eine gemeinsame nachhaltige Bewirtschaftung und die Anpassung an den Klimawandel zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rund 60 Prozent des niedersächsischen Waldes befinden sich in Privatbesitz
- Viele Privatwaldflächen sind klein und auf zahlreiche Eigentümer verteilt
- Kleinflächigkeit und zersplitterte Eigentumsverhältnisse erschweren die gemeinsame und nachhaltige Waldbewirtschaftung
- Klimawandel und Extremwetterereignisse stellen insbesondere den Kleinprivatwald vor große Herausforderungen
- Die Anforderungen an die Waldbewirtschaftung steigen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Staatssekretärin Frauke Patzke betonte die großen Herausforderungen für den kleinflächigen und zersplitterten Privatwald durch Klimawandel, Extremwetter und steigende Bewirtschaftungsanforderungen.
- Sie erklärte, die neue Richtlinie unterstütze Zusammenschlüsse der Waldbesitzer und stärke deren leistungsfähige Strukturen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erstmalige Förderung von Waldpflegeverträgen für Privatwaldflächen
- Unterstützung der Anpassung der Wälder an den Klimawandel
- Erhalt der Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen der Wälder
- Abbau struktureller Nachteile durch Kleinflächigkeit und zersplitterte Eigentumsverhältnisse
- Ermöglichung gemeinsamer Waldbewirtschaftung und Bündelung von Kompetenzen
- Schaffung von Voraussetzungen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung
- Stärkung der Wälder als Kohlenstoffspeicher
- Stärkung leistungsfähiger Strukturen der Zusammenschlüsse von Waldbesitzern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Staatssekretärin Frauke Patzke erklärt, dass der kleinflächige Privatwald vor großen Herausforderungen stehe und die neue Förderrichtlinie die Zusammenschlüsse der Waldbesitzer sowie deren Strukturen stärke.
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