Hubertz zieht positive Zwischenbilanz zum "Bau-Turbo"

Hubertz zieht positive Zwischenbilanz zum "Bau-Turbo"

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Baupolitik in Berlin

() – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat ein Jahr nach dem Inkrafttreten des sogenannten „Bau-Turbos“ ein positives Zwischenfazit gezogen. Laut einem am Dienstag vorgestellten Datenmonitorings nutzen die Kommunen die neuen Spielräume.

In 72 Prozent der circa 400 am Monitoring teilnehmenden Kommunen wurde demnach bereits über „Bau-Turbo“-Anträge verhandelt. Mehr als die Hälfte der gestellten Anträge erhielt eine Zustimmung. Die Monitoring-Ergebnisse zeigen zudem nach Angaben des Ministeriums, dass die Kommunen den Bau-Turbo vor allem für die Weiterentwicklung bereits genutzter Flächen einsetzen. Fast neun von zehn zugestimmten Wohneinheiten entstehen demnach auf Flächen, die bereits genutzt werden – etwa in Wohn- und Gewerbegebieten, auf gemischt genutzten Flächen, in Leerständen oder auf Brachen. Rund zwölf Prozent der zugestimmten Wohneinheiten entfallen auf bisherige Grün- oder Landwirtschaftsflächen.

Mit den acht Modellkommunen München, Frankfurt am Main, Duisburg, , , , Rüdersdorf bei Berlin und der Landkreis Nienburg (Weser) will das Ministerium nun das weiterentwickeln. Alle Städte bringen dem Bauministerium zufolge unterschiedliche Ausgangslagen und Fragestellungen dabei ein. Sie sollen konkrete Anwendungsfälle untersuchen, kommunale Leitlinien entwickeln und erproben, wie sich Verfahren beschleunigen und gleichzeitig städtebauliche Qualitäten sichern lassen.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der Bau-Turbo Flächen schont, etwa um Baulücken zu schließen oder Gebäude aufzustocken“, sagte Hubertz. Fast neun von zehn zugestimmten Wohnungen entstünden auf Flächen, die schon genutzt würden. „Mit unseren acht Modellkommunen gehen wir jetzt den nächsten Schritt. Gemeinsam wollen wir schauen, was vor Ort gut funktioniert, wo wir Verfahren noch einfacher machen können und wie wir diese Erfahrungen auch für andere Kommunen nutzbar machen.“ So könnten möglichst viele Städte und Gemeinden von den neuen Möglichkeiten profitieren, so die Ministerin.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Verena Hubertz am 03.11.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Verena Hubertz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, SPD, Bauministerium, München, Frankfurt am Main, Duisburg, Kiel, Trier, Ratingen, Rüdersdorf bei Berlin, Landkreis Nienburg (Weser)

Wann ist das Ereignis passiert?

  1. November 2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, München, Frankfurt am Main, Duisburg, Kiel, Trier, Ratingen, Rüdersdorf bei Berlin, Landkreis Nienburg (Weser)

Worum geht es in einem Satz?

Bundesbauministerin Verena Hubertz zieht nach einem Jahr „Bau-Turbo“ eine positive Zwischenbilanz, da Kommunen das Instrument überwiegend für Wohnungsbau auf bereits genutzten Flächen einsetzen, und will es mit acht Modellkommunen weiterentwickeln.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Inkrafttreten des „Bau-Turbos“ rund ein Jahr zuvor
  • Vorstellung eines Datenmonitorings zur Anwendung der neuen Spielräume in circa 400 teilnehmenden Kommunen
  • Auswertung kommunaler Erfahrungen mit dem Instrument als Grundlage für das Zwischenfazit der Bundesbauministerin

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) zieht ein positives Zwischenfazit zum „Bau-Turbo“ und betont den flächenschonenden Einsatz für Baulücken und Gebäudeaufstockungen.
  • Die teilnehmenden Kommunen nutzen die neuen Spielräume und haben mehr als der Hälfte der gestellten Anträge zugestimmt.
  • Das Bauministerium will mit acht Modellkommunen das Instrument weiterentwickeln und Verfahren vereinfachen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • In 72 Prozent der rund 400 teilnehmenden Kommunen wurde bereits über entsprechende Bauanträge verhandelt.
  • Mehr als die Hälfte der gestellten Anträge erhielt eine Zustimmung.
  • Fast neun von zehn zugestimmten Wohneinheiten entstehen auf bereits genutzten Flächen, wodurch Flächen geschont werden.
  • Rund zwölf Prozent der zugestimmten Wohneinheiten entfallen auf bisherige Grün- oder Landwirtschaftsflächen.
  • Acht Modellkommunen sollen konkrete Anwendungsfälle untersuchen, kommunale Leitlinien entwickeln und Möglichkeiten zur Verfahrensbeschleunigung bei gleichzeitiger Sicherung städtebaulicher Qualitäten erproben.
  • Die gewonnenen Erfahrungen sollen für andere Städte und Gemeinden nutzbar gemacht werden.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) bewertet den „Bau-Turbo“ positiv, betont dessen flächenschonende Wirkung und kündigt eine Weiterentwicklung gemeinsam mit acht Modellkommunen an.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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