Politik in Berlin
Berlin () – Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) schlägt die CDU-Politikerin Karin Prien als nächste Bundespräsidentin vor. „Karin Prien ist eine Politikerin der CDU und gehört damit einem konservativen politischen Lager an. Gleichzeitig vertritt sie eine klare Haltung, wenn es um die Abgrenzung gegenüber der rechtsextremen AfD geht“, sagte JSUD-Präsident Ron Dekel dem „Spiegel“.
Da es diesmal jemand aus dem CDU-Lager werden solle, sei es „durchaus relevant, dass auch Stimmen innerhalb dieses Lagers berücksichtigt werden, die sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren“, so der JSUD-Präsident weiter. Deswegen halte er sie „für eine Person, die in diesen Zeiten für das Amt der Bundespräsidentin infrage kommt.“
Prien habe ein „biografisches Verständnis davon, was es bedeutet, wenn Rechtsextremisten an die Macht kommen“, sagte Dekel. Prien ist Jüdin, aber nicht religiös. Ihre Großeltern flohen vor den Nationalsozialisten.
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Karin Prien (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karin Prien, Ron Dekel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD), CDU, AfD, Spiegel
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Jüdische Studierendenunion Deutschland schlägt CDU-Politikerin Karin Prien wegen ihrer klaren Abgrenzung zur AfD und ihres familiär geprägten Verständnisses für die Gefahren des Rechtsextremismus als nächste Bundespräsidentin vor.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erwartung, dass die nächste Person im Bundespräsidentenamt aus dem CDU-Lager kommen soll
- Priens klare Abgrenzung gegenüber der rechtsextremen AfD
- Anliegen der JSUD, innerhalb der CDU Stimmen gegen Rechtsextremismus zu berücksichtigen
- Priens jüdische Familiengeschichte und die Flucht ihrer Großeltern vor den Nationalsozialisten als Hintergrund ihres biografischen Verständnisses für die Gefahren des Rechtsextremismus
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf den Vorschlag beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, JSUD-Präsident Ron Dekel schlägt Karin Prien als nächste Bundespräsidentin vor und begründet dies mit ihrer klaren Abgrenzung zur AfD sowie ihrem biografischen Verständnis der Gefahren des Rechtsextremismus.
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