Niedersachsens Gesundheitsminister Philippi rät von Hamsterkäufen bei Medikamenten ab

Niedersachsens Gesundheitsminister Philippi rät von Hamsterkäufen bei Medikamenten ab

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Gesundheit in Niedersachsen

() – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat von unsolidarischen Hamsterkäufen von Medikamenten abgeraten. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, , und Gleichstellung mit.

Zwar seien die Lieferengpässe bei Medikamenten in den vergangenen drei Jahren leicht gesunken, doch sei die Engpasssituation bei ausgewählten Medikamenten weiterhin nicht zufriedenstellend. Ein Versorgungsmangel von Wirkstoffen sei höchst selten, so Philippi.

Philippi sprach sich dafür aus, dass das Bundesministerium für Gesundheit auf nationaler Ebene eine Liste von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika zusammenstellt.

Diese solle als Grundlage für priorisierte Herstellungskapazitäten in Deutschland oder der Europäischen und gegebenenfalls für eine Bevorratung für Krisenszenarien dienen. Die Länder hätten dies im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz an den Bund adressiert.

Kurzfristig könnten nach seinen Angaben auch erhöhte Erstattungsbeträge für Kinderarzneimittel einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Die sehr dramatische Versorgungssituation wie im Winter 2022/2023 bei Fiebersäften für sei in den vergangenen Wintern nicht mehr in dieser Form aufgetreten.

Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sei grundsätzlich sichergestellt, betonte der Minister.

Nur wenige Wirkstoffe seien von einem Versorgungsmangel betroffen. Hamsterkäufe könnten Lieferengpässe begünstigen oder verschärfen und dadurch andere Patienten gefährden, die Medikamente akut benötigen.

Als Lieferengpass gilt eine über voraussichtlich zwei Wochen hinausgehende Unterbrechung einer Auslieferung im üblichen Umfang oder eine deutlich vermehrte Nachfrage, der nicht angemessen nachgekommen werden kann. Von einem Versorgungsmangel ist die Rede, wenn ein Arzneimittel nicht verfügbar ist und auch kein vergleichbares Arzneimittel ersatzweise zur Verfügung steht.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Philippi

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Bundesministerium für Gesundheit, Europäische Union, Gesundheitsministerkonferenz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnt trotz grundsätzlich gesicherter Arzneimittelversorgung vor Hamsterkäufen, die bestehende Lieferengpässe verschärfen könnten, und fordert Maßnahmen zur langfristigen Versorgungssicherheit.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Weiterhin unbefriedigende Lieferengpässe bei ausgewählten Medikamenten trotz leichter Entspannung in den vergangenen drei Jahren
  • Sorge vor unsolidarischen Hamsterkäufen bei grundsätzlich gesicherter Arzneimittelversorgung
  • Erfahrungen mit der angespannten Versorgung bei Fiebersäften für Kinder im Winter 2022/2023
  • Bedarf an einer besseren Vorbereitung der Medikamentenversorgung auf Krisenszenarien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnte vor unsolidarischen Hamsterkäufen, die Lieferengpässe verschärfen und andere Patienten gefährden könnten.
  • Er betonte, dass die Arzneimittelversorgung grundsätzlich sichergestellt sei und nur wenige Wirkstoffe von einem Versorgungsmangel betroffen seien.
  • Die Länder forderten im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz eine bundesweite Liste von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika als Grundlage für priorisierte Herstellung und mögliche Krisenvorräte.
  • Philippi nannte höhere Erstattungsbeträge für Kinderarzneimittel als kurzfristige Möglichkeit zur Verbesserung der Versorgungssicherheit.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Begünstigung oder Verschärfung von Lieferengpässen bei Medikamenten
  • Gefährdung anderer Patienten, die Medikamente akut benötigen
  • Mögliche Verbesserung der Versorgungssicherheit durch erhöhte Erstattungsbeträge für Kinderarzneimittel
  • Geplante Nutzung einer nationalen Produktliste als Grundlage für priorisierte Herstellungskapazitäten und gegebenenfalls eine Bevorratung für Krisenszenarien

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnt vor unsolidarischen Medikamenten-Hamsterkäufen, da diese Lieferengpässe verschärfen und andere Patienten gefährden könnten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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