Heeres-Inspekteur drängt auf freien Starshield-Zugang für Ukraine

Heeres-Inspekteur drängt auf freien Starshield-Zugang für Ukraine

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Politik: Heer fordert US-Zugang

() – Der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, appelliert an die USA, der Ukraine ungehinderten Zugang zum Starshield-Satellitennetzwerk des US-Milliardärs Elon zu gewähren. „Starshield ist für die Gefechtsführung von höchster Bedeutung“, sagte der Generalleutnant dem „Handelsblatt“.

Die Ukraine brauche ungehinderten Zugang zu entsprechenden Datenverbindungen und nachrichtendienstlichen Informationen all ihrer Partner. „Und man kann nur darauf hoffen, dass alle Partner der Ukraine weiterhin in ihrem Freiheitskampf verlässlich zur Seite stehen“, so Freuding. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich über Einschränkungen bei der Starshield-Nutzung beklagt.

Zentrale Rüstungsprojekte der gehen dem Inspekteur nach wie vor zu langsam. Er wolle kein „Hersteller-Bashing“ betreiben. „Aber zu viele Beschaffungsprojekte liegen hinter dem Zeitplan und unter unserem Qualitätsanspruch“, sagte der ranghöchste Offizier der Landstreitkräfte. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte beispielsweise öffentlich Lieferverzögerungen beim Schweren Waffenträger Infanterie beklagt, auch der Flugabwehrkanonenpanzer Skyranger kommt deutlich später als geplant.

Freuding strebt an, das Heer möglichst rasch mit sogenannten Low-Cost-Cruise-Missiles auszustatten, die Ziele tief im Hinterland eines Gegners erreichen können. „Wir haben zwei Modelle in der näheren Betrachtung, die man noch für die Bundeswehr qualifizieren müsste, dann aber sehr rasch einführen könnte“, erklärte der Inspekteur.

Der US-Hersteller Covenant baut aktuell eine Marschflugkörperfertigung in auf. Freuding kündigte ferner an, dass noch etwa 120 rund 50 Jahre alte Schützenpanzer Marder auf den neuen Digitalfunk umgerüstet werden sollen. Weil sie aber für anstehende -Aufgaben zu spät kommen, muss nun das Panzergrenadierbataillon 112 aus dem bayerischen Regen mit seinen Puma-Schützenpanzern für die Nato-Verpflichtung einspringen.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Christian Freuding (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Christian Freuding, Wolodymyr Selenskyj, Boris Pistorius, Elon Musk

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Christian Freuding, USA, Ukraine, Elon Musk, Wolodymyr Selenskyj, Bundeswehr, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, SPD, „Handelsblatt“, Starshield, Covenant, Nato, Bundesheer, Marder, Digitalfunk, Panzergrenadierbataillon 112, Puma, Nato-Verpflichtung, Sachsen, Bayern, Regen, Skyranger, Infanterie, Schwerer Waffenträger, Low-Cost-Cruise-Missiles

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Inspekteur des Heeres Christian Freuding fordert von den USA den ungehinderten Zugang der Ukraine zum Starshield-Satellitennetzwerk und kritisiert zugleich, dass zentrale Rüstungsprojekte der Bundeswehr zu langsam vorankommen, während er u. a. den raschen Einsatz von Low-Cost-Cruise-Missiles sowie die Umrüstung alter Marder auf Digitalfunk ankündigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einschränkungen bei der Starshield-Nutzung durch die USA für die Ukraine

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine konkreten Aussagen im Artikel dazu, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Forderungen und Verzögerungen reagiert haben
  • Erwähnt wird nur, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Einschränkungen bei der Starshield-Nutzung beklagt hat
  • Als Medienbezug wird genannt, dass Freuding dem „Handelsblatt“ zitiert wird (keine Reaktionsbeschreibung)

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Notwendigkeit eines verlässlichen Zugangs zu Datenverbindungen und nachrichtendienstlichen Informationen für die Ukraine
  • Erwartung, dass Partner der Ukraine weiterhin verlässlich unterstützen
  • Druck, zentrale Rüstungsprojekte der Bundeswehr zu beschleunigen und an Qualitätsansprüchen auszurichten
  • Verschiebungen bei der Lieferung schwerer Waffenträger und Flugabwehrkanonenpanzern
  • Beschleunigte Einführung neuer Low-Cost-Cruise-Missiles zur Zielerfassung und Gefechtsführung
  • Ausbau von Marschflugkörperfertigungskapazitäten in Deutschland
  • Umrüstung weiterer Schützenpanzer auf neuen Digitalfunk
  • Einsatz zusätzlicher Verbände, um zu spät kommende Nato-Verpflichtungen zu kompensieren
  • Verstärkte Belastung des Panzergrenadierbataillons 112 durch den kurzfristigen Einsatz der Puma-Schützenpanzer

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – Christian Freuding wird mit Zitaten („Starshield ist…“, „…so Freuding“) direkt zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert