Deutschland erteilt deutlich weniger Langzeit-Visa für Russen

Deutschland erteilt deutlich weniger Langzeit-Visa für Russen

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Politik in Deutschland: Russische Visa-Rückgang

Berlin () – Seit Beginn des -Kriegs ist die Zahl der von erteilten Langzeit-Visa für russische Staatsangehörige um rund zwei Drittel zurückgegangen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Clara Bünger.

Demnach erteilten die deutschen Behörden 2022 – dem Jahr des Kriegsbeginns – noch rund 13.000 Einreisegenehmigungen für Aufenthalte, die länger als 90 Tage dauern. Ende 2026 werden es voraussichtlich etwa 4.500 sein.

Besonders stark sank die Zahl der Langzeit-Visa für Russen, die in Deutschland arbeiten oder zu ihren Familienangehörigen ziehen wollen. Ihre Zahl brach demnach von rund 4.550 im Jahr 2022 um mehr als 90 Prozent ein. Bei den Visa für russische Studenten rechnet die Bundesregierung mit einem Rückgang von rund 40 Prozent.

Ausgenommen von diesen sind Visa im Rahmen der humanitären Aufnahme und für besonders Schutzbedürftige. Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Schengen-Visa etwa für Touristen, die einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ermöglichen, sowie nationalen Visa für längere Aufenthalte.

Bünger sagte, sie vermute, dass die deutsche Botschaft in Moskau aufgrund des Ukraine-Kriegs deutlich restriktiver über Anträge russischer Staatsbürger auf nationale Visa entscheide. Diesen Ansatz halte sie für grundfalsch. Sie habe in den vergangenen Jahren unzählige Zuschriften von aus erhalten, die den Krieg ablehnten und es dort aufgrund des restriktiven Klimas nicht mehr aushielten. Diesen Menschen müsse man die Türe öffnen, statt sie für die verbrecherische Politik ihrer Regierung zu bestrafen.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Clara Bünger

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linke, Bundesregierung, Funke-Mediengruppe, Clara Bünger, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand seit Beginn des Ukraine-Kriegs statt. Konkrete Zeitangaben im Text sind außerdem: 2022 (Kriegsbeginn-Jahr) sowie bis Ende 2026 (voraussichtlich).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind die von Deutschland erteilten Langzeit-Visa für russische Staatsangehörige laut Bundesregierung deutlich zurückgegangen—von rund 13.000 Einreisegenehmigungen im Jahr 2022 auf voraussichtlich etwa 4.500 Ende 2026, wobei besonders Arbeits- und Familienvisa stark einbrachen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Beginn des Ukraine-Kriegs

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung stellte restriktivere Visa-Vergabe gegenüber russischen Staatsangehörigen fest, da Langzeit-Visa seit Kriegsbeginn stark zurückgegangen sind
  • Clara Bünger kritisierte den Ansatz der restriktiveren Entscheidungen der deutschen Botschaft in Moskau
  • Öffentliche Reaktion oder Berichte aus den Medien dazu wurden in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe wiedergegeben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Zahl der von Deutschland erteilten Langzeit-Einreisegenehmigungen für russische Staatsangehörige
  • Von etwa 13.000 im Jahr 2022 auf voraussichtlich etwa 4.500 Ende 2026
  • Starker Einbruch der Langzeitvisa für Russen, die in Deutschland arbeiten oder zu Familienangehörigen ziehen wollen
  • Rückgang der Zahl dieser Visa von rund 4.550 im Jahr 2022 um mehr als 90 Prozent
  • Erwarteter Rückgang der Langzeitvisa für russische Studenten um rund 40 Prozent
  • Ausnahmegruppen wie humanitäre Aufnahme und besonders Schutzbedürftige bleiben von diesen Rückgängen ausgenommen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Clara Bünger wird mit einer Stellungnahme zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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