Politik in Europa: Ukraine-Frieden und Verhandlungen
Washington () – Der frühere Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, Ben Hodges, hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Frieden in der Ukraine eine klare Absage erteilt.
„Nein, Frieden ist nicht in Sicht. Es ist lächerlich, dass Trump so etwas behauptet“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wie kann irgendjemand glauben, dass der Frieden näher ist als je zuvor? Die russische Seite hat kein einziges Zugeständnis gemacht. Trump hat sie nicht einmal dazu aufgefordert“, kritisierte Hodges. Trump habe nur Druck auf die Ukraine ausgeübt.
Der ehemalige US-General warnte davor, dass Moskau eine Strategie mit dem in Aussicht gestellten November-Treffen verfolge: „Die Russen versuchen, die Offenheit des amerikanischen Präsidenten für Geschäfte mit dem Kreml auszunutzen und ihn auf ihre Seite gegen die Ukraine zu ziehen“, sagte er. „Dass kein anderes europäisches Land zu den Verhandlungen eingeladen wurde, zeugt davon, dass Russland Europa in den Verhandlungen kein Mitspracherecht einräumt.“ Dagegen müssten die europäischen Regierungschefs lautstark protestieren.
Hodges warnte auch vor dem von Moskau geplanten Treffen mit China und den USA. „Bei den Gesprächen zwischen China, Russland und den USA wird bewusst nach einem Deal über die Köpfe der Ukrainer hinweg gesucht“, sagte er. „Die Russen wollen nicht, dass die Ukraine Putin auf Augenhöhe begegnet oder am Verhandlungstisch sitzt. Sie wollen, dass es so läuft wie im 18. Jahrhundert, als die Großmächte Polen unter sich aufteilten.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ben Hodges, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ben Hodges, Donald Trump, US-Streitkräfte in Europa, Russland, Ukraine, China, Europäische Regierungschefs, Großmächte, Polen, Kreml, Redaktionsnetzwerk Deutschland, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Washington
Worum geht es in einem Satz?
Der frühere US-General Ben Hodges widerspricht Donald Trump klar, dass bald Frieden in der Ukraine in Sicht sei, warnt vor russischen Verhandlungsmanövern mit dem Ziel, die Ukraine zu übergehen und Europa von Entscheidungen auszuschließen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Russische Seite hat kein einziges Zugeständnis gemacht
- Trump hat die russische Seite nicht einmal zu Zugeständnissen aufgefordert
- Trump hat nur Druck auf die Ukraine ausgeübt
- Russland nutzt die Offenheit des amerikanischen Präsidenten für Geschäfte mit dem Kreml, um ihn gegen die Ukraine auf ihre Seite zu ziehen
- Russland räumt Europa in Verhandlungen kein Mitspracherecht ein
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ben Hodges widerspricht Trumps Aussagen zu einem baldigen Frieden und nennt sie lächerlich
- Er kritisiert, dass Russland laut Darstellung kein Zugeständnis gemacht habe und Trump die russische Seite nicht zu Zugeständnissen aufgefordert habe
- Er sagt, Trump übe lediglich Druck auf die Ukraine aus
- Hodges warnt, dass Russland die Offenheit des US-Präsidenten ausnutzen wolle, um ihn gegen die Ukraine auf die eigene Seite zu ziehen
- Er fordert, dass europäische Regierungschefs laut protestieren, weil nur die USA und Russland eingebunden seien und Europa kein Mitspracherecht erhalte
- Er warnt vor Verhandlungen mit China und den USA, bei denen laut ihm bewusst ein Deal über die Ukraine hinweg gesucht werde
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Enttäuschung über die Aussicht auf eine baldige Beendigung des Konflikts
- Weiterer Druck und Belastung für die Ukraine
- Verstärkte Kritik an Verhandlungen ohne Zugeständnisse der russischen Seite
- Befürchtung, dass Moskau versucht, Einfluss auf US-Positionen zu nehmen und die Ukraine politisch zu isolieren
- Ausschluss weiterer europäischer Länder aus Verhandlungen als Indiz für fehlende Einbindung Europas
- Forderung an europäische Regierungschefs für deutlichen Protest gegen die Verhandlungsführung
- Risiko von inhaltlichen Entscheidungen ohne Beteiligung der Ukraine, etwa bei Gesprächen zwischen Russland, China und den USA
- Sorge vor einer Neuordnung von Interessen durch Großmächte auf Kosten der Ukraine
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Ben Hodges (ehemaliger US-General) wird mit einer klaren Absage sowie weiteren kritischen Aussagen zu Trumps Friedensthesen zitiert.
- Ex-US-General nennt Trumps Friedensbehauptung "lächerlich" - 23. Oktober 2026
- Linke begrüßt Vorstoß der Länder zur Stromsteuersenkung - 23. Oktober 2026
- Ex-General warnt Israel vor neuem Angriff auf Iran - 23. Oktober 2026

