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US-General Ben Hodges fordert Protest des Militärs gegen Trump
Washington () – Der frühere Oberbefehlshaber der US-Armee in Europa, General Ben Hodges, fordert die Generäle und Admiräle im aktiven Dienst wie im Ruhestand zum Protest gegen Missbrauch der Streitkräfte durch US-Präsident Donald Trump auf. „Ihr Eid gilt der Verfassung, nicht dem Präsidenten“, sagte Hodges dem Tagesspiegel.
Anlass ist die von Trump angeordnete Militärparade an diesem Samstag. Offiziell geht es um den 250. Geburtstag der US-Armee. Am selben Tag feiert Trump jedoch seinen 79. Geburtstag.
„Diese Parade ist eine fürchterliche Idee“, argumentiert Hodges. „Es ist nicht unsere Tradition, Militärparaden mit Waffen abzuhalten – mit einer Ausnahme: wenn US-Truppen von einem Einsatz nach Hause zurückkehren, um sie willkommen zu heißen.“
Der pensionierte General wirft der Trump-Regierung vor: „Sie verlangt von den US-Streitkräften, etwas zu tun, was in Nordkorea, Russland oder anderen autoritären Regimen üblich ist, die Stärke zeigen wollen. Als Dwight Eisenhower Präsident war, äußerte dieser sich entsetzt über die Idee einer Militärparade“, so Hodges und beruft sich damit auf den populären US-General aus dem Zweiten Weltkrieg.
Angesichts der aktuellen politischen Situation und des Militäreinsatzes gegen Demonstranten in Los Angeles „ist diese Parade besonders schlimm“, meint Hodges. Es gehe Trump um die Einschüchterung von US-Bürgern. „Die Parade ist Teil einer gezielten Strategie, Stärke gegenüber Amerikanern zu demonstrieren, nicht gegenüber ausländischen Gegnern.“
„Eine große Militärparade mit Panzern, die durch Washington DC rollt, bietet ein schlechtes und verstörendes Bild im Zusammenhang mit den unangemessenen und spaltenden Reden, die Präsident Trump kürzlich in Fort Bragg, North Carolina, und bei der Abschlussfeier in West Point gehalten hat, sowie angesichts des Einsatzes der Nationalgarde und der Marines in Los Angeles“, führte Hodges aus.
Es sei „die Pflicht unserer hochrangigen Führungskräfte in Uniform, der zivilen Führung ihre besten militärischen Ratschläge zu erteilen – auch wenn diese nicht danach gefragt hat oder die Ratschläge nicht mag.“ Hodges sagte: „Ich bin mir nicht sicher, ob die höchsten Militärs dieser Pflicht gerade jetzt nachkommen. Angesichts der vielen unangemessenen Dinge, die derzeit geschehen, kann ich nur vermuten, dass die höheren Offiziere ihre Bedenken entweder nicht in angemessener und wirksamer Weise äußern. Oder dass diese Bedenken ignoriert werden.“
„Es obliegt daher den Generälen und Admirälen im Ruhestand, unsere politische Führung herauszufordern“, rechtfertigt Hodges seine Intervention. „Und unsere aktiven Kameraden in Uniform an ihre Pflicht zu erinnern: nämlich die Verfassung zu schützen und zu verteidigen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rekrutierungsstation der US-Streikräfte (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen, die im Artikel vorkommen, sind:
Ben Hodges, Donald Trump, Dwight Eisenhower.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
US-Armee, Trump-Regierung, Nationalgarde, Marines, Fort Bragg, West Point.
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Washington DC, Fort Bragg (North Carolina), Los Angeles.
Worum geht es in einem Satz?
General Ben Hodges fordert aktive und pensionierte US-Generäle auf, gegen den Missbrauch der Streitkräfte durch Präsident Trump zu protestieren, insbesondere wegen der geplanten Militärparade, die er als unangemessen und autoritär kritisiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die von US-Präsident Donald Trump angeordnete Militärparade, die laut General Ben Hodges als Missbrauch der Streitkräfte interpretiert wird. Hodges kritisiert die Parade als unüblich und autoritär, besonders vor dem Kontext des militärischen Einsatzes gegen Demonstranten in Los Angeles und Trumps spaltenden Reden. Er fordert Generäle und Admiräle auf, gegen diese Vorgehensweise zu protestieren und ihre Loyalität zur Verfassung zu betonen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der frühere Oberbefehlshaber der US-Armee in Europa, General Ben Hodges, ruft aktive und pensionierte Militärs zu Protesten gegen die von Präsident Trump angeordnete Militärparade auf, die er als unangemessen und gegen die amerikanische Tradition hält. Hodges warnt, dass diese Parade Teil einer Strategie zur Einschüchterung der Bürger sei und fordert die Militärführung auf, ihre verfassungsmäßigen Pflichten ernst zu nehmen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Protest gegen den Missbrauch der Streitkräfte, Forderung an Generäle und Admiräle in Ruhestand, Einschüchterung von US-Bürgern, negatives Bild im Zusammenhang mit unangemessenen Reden, Pflicht der Offiziere, militärische Ratschläge zu erteilen, mögliche Ignorierung von Bedenken, Verantwortung der Generäle und Admiräle in Ruhestand, Erinnerung an die Pflicht zum Schutz der Verfassung.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des ehemaligen Oberbefehlshabers der US-Armee in Europa, General Ben Hodges, zitiert. Er fordert aktive und pensionierte Generäle und Admiräle auf, gegen den Missbrauch der Streitkräfte durch Präsident Trump zu protestieren und betont: „Ihr Eid gilt der Verfassung, nicht dem Präsidenten.“ Hodges kritisiert die geplante Militärparade als unangemessen und als Teil einer Strategie, um Stärke gegenüber den Bürgern zu demonstrieren.
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