Politik: Länder fordern mehr Bahn-Finanzierung
Hohenschwangau () – Die Verkehrsminister der Länder erhöhen bei der Trassenpreis-Reform den Druck auf den Bund.
Man fordere den Bund auf, die aus dem EuGH-Urteil und dem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln resultierenden Mehrbelastungen „vollständig zu kompensieren, kurzfristig Planungssicherheit für die Länder und Aufgabenträger herzustellen, sowie unverzüglich einen verbindlichen Bund-Länder-Prozess zur Reform des Trassenpreissystems einzuleiten“, heißt es in dem Beschluss zur Verkehrsministerkonferenz in Hohenschwangau. Diskussionsgrundlage soll demnach das gemeinsame Eckpunktepapier der Länder zum Thema sein.
Zudem drängen die Länder auf eine Aufstockung der Regionalisierungsmittel. Diese reichten derzeit bei Weitem nicht aus, um den Status quo im Schienenpersonennahverkehr zu erhalten. Der Bund müsse daher die Regionalisierungsmittel unverzüglich und auskömmlich erhöhen: Allein um den Status quo im SPNV zu erhalten, seien bis 2031 zusätzlich 14 Milliarden Euro nötig.
Weitere Themen der Konferenz waren die Niedrigwassersituation an den deutschen Wasserstraßen, die Zukunft des autonomen Fahrens und die Stärkung von ehrenamtlichen Fahrdiensten und Einsatzkräften. Zudem drängten die Minister auf die Sicherstellung der dauerhaften Finanzierung der Bundesfernstraßen und des Schienennetzes. Zudem hat die VMK unter anderem zu Fuß- und Radverkehr, Elektromobilität, Chancen und Herausforderungen von Drohnen im Luftverkehr, Umsetzung der Korridorsanierungen, Wettbewerb im Schienenpersonenfernverkehr, Deutschlandtakt und Zielnetz 2035 diskutiert und Beschlüsse gefasst.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hohenschwangau
Worum geht es in einem Satz?
Die Verkehrsminister der Länder erhöhen im Rahmen einer Verkehrsministerkonferenz den Druck auf den Bund, um die Mehrbelastungen aus EU- und Gerichtsentscheidungen bei der Trassenpreissystem-Reform vollständig zu kompensieren, Planungssicherheit herzustellen, einen verbindlichen Bund-Länder-Prozess einzuleiten und zugleich die Regionalisierungsmittel aufzustocken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Trassenpreis-Reform und der daraus folgende Druck auf den Bund durch nicht vollständig kompensierte Mehrbelastungen aus dem EuGH-Urteil und dem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird beschrieben, wie die Verkehrsminister der Länder den Druck auf den Bund erhöhen
- Eine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird nicht weiter ausgeführt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vollständige Kompensation der aus dem EuGH-Urteil und dem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln resultierenden Mehrbelastungen
- Kurzfristige Herstellung von Planungssicherheit für die Länder und Aufgabenträger
- Unverzügliche Einleitung eines verbindlichen Bund-Länder-Prozesses zur Reform des Trassenpreissystems
- Aufstockung der Regionalisierungsmittel
- Erhöhung der Regionalisierungsmittel bis 2031 um zusätzliche 14 Milliarden Euro, um den Status quo im SPNV zu erhalten
- Sicherstellung der dauerhaften Finanzierung der Bundesfernstraßen und des Schienennetzes
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. In dem Text wird zitiert, dass es in dem Beschluss zur Verkehrsministerkonferenz „heißt“, der Bund müsse die Mehrbelastungen vollständig kompensieren und u. a. einen verbindlichen Bund-Länder-Prozess einleiten.
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