Haftbefehle nach Tod eines 24-Jährigen in Hamburg-Eißendorf vollstreckt

Haftbefehle nach Tod eines 24-Jährigen in Hamburg-Eißendorf vollstreckt

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Hamburg – Panorama: Haftbefehle nach Tötung

() – Nach dem Tod eines 24-Jährigen in Hamburg-Eißendorf hat die Staatsanwaltschaft Hamburg nach umfangreichen Ermittlungen Haftbefehle gegen sechs Tatverdächtige vollstreckt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Hamburg am Donnerstag mit.

Die sechs Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 23 Jahren sind des Totschlags durch Unterlassen dringend verdächtig.

Fünf von ihnen wird zudem tateinheitlich gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.

Vor dem Hintergrund von Streitigkeiten über eine vermeintliche Geldforderung sollen fünf Beschuldigte den 24-Jährigen kontaktiert und ihn am Abend des 6. Februar zu einer Anschrift in Hamburg-Wilhelmsburg bestellt haben. Um den Geschädigten zur Zahlung zu bewegen und ihn abzustrafen, sollen mehrere Beschuldigte am Treffpunkt unvermittelt mit Schlägen und Tritten massiv auf seinen eingewirkt haben.

Die Ermittler gehen aufgrund vorliegender Erkenntnisse davon aus, dass der am Boden liegende Geschädigte durch einen oder mehrere Beschuldigte auch gegen den Kopf getreten wurde. Sie können derzeit nicht ausschließen, dass diese lebensgefährliche Gewalteinwirkung nicht vom gemeinsamen Tatplan umfasst war, weshalb eine wechselseitige Zurechnung insoweit ausscheidet.

Die fünf Beschuldigten sollen anschließend von dem 24-Jährigen abgelassen und einen weiteren Beschuldigten kontaktiert haben, der den bewusstlosen und schwerverletzten Geschädigten vom ursprünglichen Tatort zum späteren Auffindeort in der Straße Göhlbachtal fuhr.

Weder dieser Beschuldigte noch die anderen fünf Tatverdächtigen haben dem 24-Jährigen über Stunden hinweg erforderliche notärztliche Hilfe zukommen lassen, obwohl dies möglich gewesen wäre und wahrscheinlich dessen Leben gerettet hätte. Ein zwischenzeitlich von den Beschuldigten hinzugerufener Bekannter des Geschädigten führte noch Reanimationsmaßnahmen durch und alarmierte gegen 1:30 Uhr den Notruf.

Der 24-Jährige erlag am Morgen des 7. Februar seinen Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an.

Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens gilt die Unschuldsvermutung.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem bereitgestellten Text werden keine vollständigen Namen von Personen genannt. Es kommen nur Rollen/Bezeichnungen vor („Staatsanwaltschaft Hamburg“, „sechs Tatverdächtige“, „der Geschädigte“, Altersangaben), aber keine Namen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Staatsanwaltschaft Hamburg, Hamburg, Polizei

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am 6. Februar (Tat/Bestellung und Gewalt) statt, mit dem Notruf gegen 1:30 Uhr und der Todesfolge am Morgen des 7. Februar.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg, Hamburg-Eißendorf, Hamburg-Wilhelmsburg, Straße Göhlbachtal

Worum geht es in einem Satz?

Nach dem Tod eines 24-Jährigen in Hamburg-Eißendorf hat die Staatsanwaltschaft nach Ermittlungen Haftbefehle gegen sechs Beschuldigte wegen Totschlags durch Unterlassen (sowie teils gemeinschaftlicher Körperverletzung mit Todesfolge) erwirkt, die den Mann wegen einer angeblichen Geldforderung zunächst mit Schlägen und Tritten misshandelt und anschließend keine lebensrettende Notfallhilfe geleistet haben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Streitigkeiten über eine vermeintliche Geldforderung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Angaben dazu, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf den Todesfall bzw. die Haftvollstreckung reagiert hätten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Haftbefehle gegen sechs Tatverdächtige wurden vollstreckt
  • Den Beschuldigten wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen
  • Fünf Beschuldigten wird zudem gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen
  • Notärztliche Hilfe wurde über Stunden hinweg nicht geleistet, obwohl sie möglich gewesen wäre
  • Ermittlungen dauern an
  • Unschuldsvermutung gilt bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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