Wirtschaft in Berlin
Berlin () – Zum Abschluss des Investitionsgipfels der Bundesregierung hat der Ökonom Marcel Fratzscher weitere Maßnahmen gefordert und zugleich vor deutschem Protektionismus gewarnt. Der „Invest in Germany Summit“ und die staatlichen Bemühungen um mehr ausländische Investitionen seien gut und richtig, könnten aber nur ein erster Schritt sein, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Deutschland brauche bessere Rahmenbedingungen.
Gleichzeitig müsse die Bundesregierung den Protektionismus zugunsten deutscher Unternehmen abbauen, forderte Fratzscher. Weniger Bürokratie müsse auch weniger Privilegien und mehr Wettbewerb für deutsche wie ausländische Unternehmen bedeuten.
Als Beispiele für bessere Rahmenbedingungen nannte er mehr öffentliche Investitionen in Forschung, Innovation und Infrastruktur – und vor allem in ein stärkeres Europa. Der relevante Wirtschaftsstandort sei künftig nicht Deutschland, sondern Europa, erklärte Fratzscher. Es werde keine deutschen Champions geben, sondern europäische – oder keine, die global bestehen könnten. Dazu brauche es einen integrierten Binnenmarkt, eine Kapitalmarktunion und die Bankenunion.
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Marcel Fratzscher (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marcel Fratzscher
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Invest in Germany Summit, Bundesregierung, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Europa, Binnenmarkt, Kapitalmarktunion, Bankenunion
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Marcel Fratzscher fordert zum Abschluss des Investitionsgipfels der Bundesregierung bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Deutschland (u. a. durch mehr Investitionen in Forschung, Innovation und Infrastruktur sowie ein stärkeres Europa) und warnt zugleich vor deutschem Protektionismus, der durch Abbau von Bürokratie und Privilegien zugunsten von Wettbewerb reduziert werden müsse.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Abschluss des Investitionsgipfels der Bundesregierung
- Bedarf an besseren Rahmenbedingungen für Deutschland
- Warnung vor deutschem Protektionismus und Abbau von Protektionismus zugunsten deutscher Unternehmen
- Forderung nach weniger Bürokratie, weniger Privilegien und mehr Wettbewerb für deutsche wie ausländische Unternehmen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird beschrieben, dass Marcel Fratzscher die Bundesregierung fordert und vor deutschem Protektionismus warnt
- Eine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Text nicht als solche beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehr öffentliche Investitionen in Forschung und Innovation
- Mehr öffentliche Investitionen in die Infrastruktur
- Stärkere Ausrichtung auf ein Europa als relevanten Wirtschaftsstandort
- Aufbau eines integrierten Binnenmarkts
- Einrichtung einer Kapitalmarktunion
- Vollendung einer Bankenunion
- Abbau von Protektionismus zugunsten deutscher Unternehmen zugunsten von Wettbewerb
- Weniger Bürokratie
- Privilegien abbauen und mehr Wettbewerb für deutsche und ausländische Unternehmen schaffen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Marcel Fratzscher wird mit einer Stellungnahme zitiert: „Der Chef des DIW … sagte …“ (u. a. mit Forderungen und Warnung vor Protektionismus).
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