Dax bleibt am Mittag im Plus – Zalando-Aktien gefragt

Dax bleibt am Mittag im Plus – Zalando-Aktien gefragt

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Wirtschaft in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.037 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

An der Spitze der Kursliste rangierten am Mittag die von Zalando, SAP und Materials, am Ende die Papiere der Deutschen Telekom, von Rheinmetall und von BASF.

„Die Investoren scheinen sich wieder verstärkt auf Aktien zu konzentrieren, da sie die im internationalen Vergleich niedrigeren Renditen deutscher Staatsanleihen derzeit nicht als unmittelbare Gefahr für den Aktienmarkt betrachten. In liegt die Umlaufrendite aktuell bei 3,47 Prozent und damit deutlich unter den Renditeniveaus in Großbritannien und den USA. Die Diskussion um steigende Anleiherenditen wird jedoch immer wieder durch die hohen Energiepreise und die daraus resultierenden Inflationsrisiken neu angeheizt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

Bislang hätten sich die Auswirkungen auf die Verbraucherpreise vergleichsweise in Grenzen gehalten, „da viele Unternehmen die gestiegenen Vorleistungskosten noch nicht vollständig an die Endverbraucher weitergegeben haben. Allerdings wächst das Risiko, dass sich diese Situation im kommenden Jahr ändern könnte. Um weiteres Gewinnwachstum zu erzielen und ihre Margen zu stabilisieren, könnten Unternehmen zunehmend gezwungen sein, höhere Kosten über entsprechende Preisanpassungen weiterzugeben“, so der Marktanalyst weiter.

Die Aktien des Dax-Schwergewichts Deutsche Telekom gerieten am Freitag dagegen unter Verkaufsdruck. Hintergrund seien die „Bestrebungen des Technologiekonzerns SpaceX, seine Aktivitäten im Telekommunikations- und Kabelsektor weiter auszubauen“. Bereits am Donnerstag seien die Aktien großer US-Kabel- und Telekommunikationsunternehmen infolge dieser Entwicklung „deutlich unter Druck geraten“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1215 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8917 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.186 US-Dollar gezahlt (+1,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,00 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 102,90 US-Dollar, das waren 137 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Freitag (kein konkretes Datum im Text genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Frankfurter Börse

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax blieb am Freitag bis zum Mittag im Plus (rund 25.037 Punkte, +0,9 %), während sich Anleger vor allem auf deutsche Aktien konzentrierten, Gold zulegte, Öl nachgab und Deutsche-Telekom-Aktien wegen möglicher Ausweitungsbestrebungen von SpaceX unter Verkaufsdruck gerieten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • niedrigere Renditen deutscher Staatsanleihen im internationalen Vergleich
  • Diskussion um steigende Anleiherenditen durch hohe Energiepreise und Inflationsrisiken
  • Bestrebungen von SpaceX, seine Aktivitäten im Telekommunikations- und Kabelsektor weiter auszubauen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Energiepreise erhöhen Inflationsrisiken und führen zu erneuten Debatten über steigende Anleiherenditen
  • Unternehmen könnten künftig gezwungen sein, höhere Vorleistungskosten stärker über Preisanpassungen an Endverbraucher weiterzugeben
  • Margen könnten unter Druck geraten, sodass Gewinnwachstum zunehmend über Preisweitergaben gesichert werden muss
  • Einige Aktienbereiche geraten unter Verkaufsdruck, während andere weiterhin von der stärkeren Fokussierung auf deutsche Aktien profitieren
  • Nach unten gerichtete Entwicklungen bei einzelnen Branchen führen zu Belastungen bestimmter Schwergewichte im Index
  • Wechselkurs und Rohstoffpreise entwickeln sich gegenläufig, was die Marktstimmung zusätzlich beeinflusst

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – Andreas Lipkow (CMC Markets) wird mit mehreren Aussagen zur Marktlage zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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