BSW will AfD-Kandidat Tillschneider nicht wählen

BSW will AfD-Kandidat Tillschneider nicht wählen

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Politik: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

() – Die BSW-Fraktion in -Anhalt will dem AfD-Kandidaten für den Posten des Vizepräsidenten in der konstituierenden Sitzung des Landtags an diesem Dienstag nicht zu einer Mehrheit verhelfen. „Wir werden Hans-Thomas Tillschneider nicht wählen“, sagte BSW-Vizefraktionschefin Claudia Wittig am Montagabend dem Nachrichtenportal T-Online.

Tillschneider sei „nicht nur Busenfreund der deutschen Rüstungsindustrie“, sondern auch „das Gegenteil einer ausgleichenden und präsidialen Persönlichkeit“, sagte Wittig weiter. „Tillschneider sollte den Magdeburger Landtag nicht vertreten.“ Die AfD-Fraktion hatte erst am Montagnachmittag bekanntgegeben, dass sie Tillschneider zum Landtagsvizepräsidenten wählen lassen will.

Bei der zum Landtagspräsidenten will das BSW hingegen weiterhin dem AfD-Kandidaten Tobias Rausch seine Stimmen geben. „Rausch ja, Tillschneider nein: Das BSW gibt der AfD keinen Blankoscheck für ihre Kandidatenvorschläge, sondern entscheidet differenziert im Einzelfall“, sagte Wittig. „Wer Waffenschmieden hochleben lässt und die unter anderem durch `patriotische Bekenntnisse` noch weiter einschränken will, bekommt keine Stimme vom BSW.“

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Hans-Thomas Tillschneider (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hans-Thomas Tillschneider, Claudia Wittig, Tobias Rausch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW, AfD, Landtag Sachsen-Anhalt, Landtagspräsident, Landtagsvizepräsident, Magdeburger Landtag, T-Online, deutsche Rüstungsindustrie

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: konstituierende Sitzung des Landtags an diesem Dienstag; außerdem wurde im Text berichtet, dass die Aussagen am Montagabend erfolgten und die AfD ihre Bekanntgabe am Montagnachmittag machte.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Die BSW-Fraktion in Sachsen-Anhalt will in der konstituierenden Landtagssitzung am Dienstag den AfD-Kandidaten Hans-Thomas Tillschneider zum Vizepräsidenten nicht wählen, gibt jedoch bei der Wahl des Landtagspräsidenten weiter ihre Stimmen für Tobias Rausch.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Tillschneiders Rolle als Busenfreund der deutschen Rüstungsindustrie
  • Tillschneiders fehlende ausgleichende und präsidiale Persönlichkeit
  • Tillschneiders aus Sicht des BSW fehlende Eignung, den Magdeburger Landtag zu vertreten
  • Tillschneiders Haltung im Zusammenhang mit dem Hochleben von Waffenschmieden
  • die von Wittig kritisierte Einschränkung der Meinungsfreiheit durch „patriotische Bekenntnisse“

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BSW macht deutlich, dass es dem AfD-Kandidaten Hans-Thomas Tillschneider bei der Sitzung keinen Mehrheitseinzug verschaffen will
  • Claudia Wittig erklärt, dass das BSW Tillschneider nicht wählen werde
  • Wittig kritisiert Tillschneider mit Aussagen zu Nähe zur Rüstungsindustrie und mangelnder „ausgleichender und präsidialer Persönlichkeit“
  • AfD hatte am Montagnachmittag angekündigt, Tillschneider wählen zu lassen
  • BSW kündigt zugleich an, bei der Wahl des Landtagspräsidenten dem AfD-Kandidaten Tobias Rausch die Stimmen zu geben
  • Medienbezug über ein Interview/Statement der BSW-Vizefraktionschefin gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verhinderung einer Mehrheit für den AfD-Kandidaten im Landtag
  • Keine Unterstützung des BSW bei der Wahl zum Vizepräsidenten
  • Festlegung einer differenzierten, einzelfallbezogenen Haltung des BSW bei Kandidatenvorschlägen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: BSW-Vizefraktionschefin Claudia Wittig wird mit Zitaten bzw. einer Stellungnahme gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online angeführt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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