Hessen regelt Streckenführerschein für 17-Jährige

Hessen regelt Streckenführerschein für 17-Jährige

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Gesellschaft: Frühere Autofahrten in Hessen

() – Jugendliche in können unter bestimmten Voraussetzungen bereits mit 17 Jahren allein mit dem Auto zur Berufsschule oder zum Ausbildungsbetrieb fahren. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat dazu eine Arbeitshilfe für die hessischen Fahrerlaubnisbehörden veröffentlicht, wie das Ministerium mitteilte.

Sie soll klare und einheitliche Kriterien für Ausnahmegenehmigungen schaffen. Der sogenannte Streckenführerschein erlaubt eine genau festgelegte Strecke, typischerweise zwischen Wohnort und Ausbildungs-, Schul- oder Arbeitsstätte.

Nach den Vorgaben kommt eine Genehmigung nur in Betracht, wenn zu den erforderlichen Zeiten keine zumutbare und verlässliche Verbindung mit Bus und besteht, keine verlässlichen Mitfahrgelegenheiten oder Bring- und Holfahrten zur Verfügung stehen, keine anderen schon vor dem 18. Geburtstag erlaubten Fahrzeuge auch bei Schnee, Eis, Regen, Wind oder Kälte eine sichere Alternative bieten und keine zumutbare Übernachtungsmöglichkeit am Schul- oder Ausbildungsort existiert.

Nur wenn all diese Möglichkeiten entfallen, kann eine Ausnahme geprüft werden. Voraussetzung sind nachweisbar außergewöhnliche Umstände, die sich wesentlich von der Situation Gleichaltriger unterscheiden und das Warten auf das Mindestalter zu einer unzumutbaren Härte machen würden.

Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori erklärte, gerade Schüler und Auszubildende auf dem Land müssten oft weite Wege zurücklegen.

Wo kein Bus fahre, Verbindungen zu lange dauerten oder andere Wege nicht verlässlich funktionierten, brauche es praxistaugliche Lösungen. Die Arbeitshilfe gebe den Fahrerlaubnisbehörden klare Kriterien an die Hand, damit junge ab 17 Jahren in begründeten Ausnahmefällen früher selbstständig zur oder Ausbildungsstätte fahren könnten.

Der Streckenführerschein ist keine eigene Führerscheinklasse, sondern eine eng begrenzte Ausnahme vom Mindestalter für den Pkw-Führerschein der Klasse B.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Kaweh Mansoori

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Wiesbaden, dts Nachrichtenagentur, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden, Hessen.

Worum geht es in einem Satz?

Jugendliche in Hessen dürfen unter engen Voraussetzungen bereits mit 17 Jahren im Rahmen eines „Streckenführerscheins“ allein zur Berufsschule oder zum Ausbildungsbetrieb fahren, wenn Bus/Bahn, Mitfahrgelegenheiten, sichere Alternativen oder Übernachtungsmöglichkeiten fehlen und nachweisbare außergewöhnliche Umstände eine frühere Erlaubnis rechtfertigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Keine zumutbare und verlässliche Verbindung mit Bus und Bahn zu den erforderlichen Zeiten
  • Keine verlässlichen Mitfahrgelegenheiten oder Bring- und Holfahrten
  • Keine anderen bereits vor dem 18. Geburtstag erlaubten Fahrzeuge als sichere Alternative bei Schnee, Eis, Regen, Wind oder Kälte
  • Keine zumutbare Übernachtungsmöglichkeit am Schul- oder Ausbildungsort
  • Nachweisbar außergewöhnliche Umstände, wesentlich abweichend von der Situation Gleichaltriger
  • Warten auf das Mindestalter würde eine unzumutbare Härte darstellen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einheitliche Kriterien für Ausnahmegenehmigungen für Fahrten zum Ausbildungs- oder Schulort
  • Früheres selbstständiges Fahren von Jugendlichen ab 17 Jahren in begründeten Ausnahmefällen
  • Erleichterung der Fahrten für Schüler und Auszubildende, insbesondere auf dem Land mit langen Wegen
  • Verbesserte praxistaugliche Lösungen, wenn Bus und Bahn keine zumutbare oder verlässliche Verbindung bieten
  • Frühere Mobilität, wenn Mitfahrgelegenheiten oder Bring und Holfahrten nicht verfügbar sind
  • Vermeidung von unzumutbaren Wartezeiten bis zum 18. Geburtstag bei nachweisbar außergewöhnlichen Umständen
  • Erhöhung der Sicherheit durch den Ausschluss von Alternativen, die trotz Wetterbedingungen keine sichere Nutzung ermöglichen
  • Entlastung, wenn am Schul- oder Ausbildungsort keine zumutbare Übernachtungsmöglichkeit besteht
  • Klarere Entscheidungsgrundlagen für Fahrerlaubnisbehörden durch eine standardisierte Arbeitshilfe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori wird mit einer Stellungnahme zitiert („gerade Schüler und Auszubildende auf dem Land…“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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