Hannover: Evakuierung wegen Bombenverdacht
Hannover () – Wegen zweier Kampfmittelverdachtspunkte in Misburg-Nord müssen am Sonntag, 4. Oktober, rund 17.500 Menschen in Hannover ihre Wohnungen verlassen. Das teilte die Feuerwehr Hannover am Mittwoch mit.
Die Verdachtspunkte wurden im Rahmen von Sondierungen identifiziert; darüber wurde bereits am 28. August berichtet.
In Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen wird ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern um die Verdachtspunkte eingerichtet. Alle Bewohner in diesem Bereich werden gebeten, ihn ab 09:00 Uhr unverzüglich zu verlassen.
Die Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst beginnen, wenn alle Bürger den Sicherheitsbereich verlassen haben.
Für die Betroffenen wird ab 09:00 Uhr eine Betreuungsstelle in der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, Rotekreuzstraße 23, eingerichtet. Kostenfreie Busse fahren regelmäßig Haltestellen im betroffenen Gebiet an.
Gehbehinderte können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Die Einwohner sollen Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitnehmen und ihre Nachbarn über die Evakuierung informieren.
Eine Rückkehr ist voraussichtlich erst am Abend möglich.
Fragen beantwortet das Bürgertelefon unter 0800 / 7 31 31 31 am 2. Oktober von 10:00 bis 16:00 Uhr, am 3. Oktober von 10:00 bis 16:00 Uhr und am 4. Oktober ab 07:00 Uhr bis zum Einsatzende. Aktuelle Informationen, der genaue Evakuierungsbereich und eine Grafik der Buslinie sind im Internet unter hannover.de und feuerwehr-hannover.de sowie in den sozialen Medien der Feuerwehr Hannover abrufbar.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Feuerwehr Hannover, Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Feuerwehr Hannover, dts Nachrichtenagentur, Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen, Integrierte Gesamtschule Roderbruch, Bürgertelefon, hannover.de, feuerwehr-hannover.de, Rotekreuzstraße, sozialen Medien der Feuerwehr Hannover
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Sonntag, 4. Oktober statt (Evakuierung ab 09:00 Uhr, Rückkehr voraussichtlich erst am Abend).
Die Informationen dazu wurden am Mittwoch mitgeteilt und es gab bereits einen Hinweis am 28. August.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Misburg-Nord
Worum geht es in einem Satz?
Wegen zwei Kampfmittelverdachtspunkten in Hannover-Misburg-Nord müssen am Sonntag, dem 4. Oktober, rund 17.500 Menschen ab 09:00 Uhr ihre Wohnungen innerhalb eines 1.000-Meter-Sicherheitsbereichs verlassen und werden bis zum Einsatzende u. a. in einer Betreuungsstelle sowie mit Bussen unterstützt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zwei Kampfmittelverdachtspunkte in Misburg-Nord, die im Rahmen von Sondierungen identifiziert wurden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rund 17.500 Menschen müssen am 4. Oktober ihre Wohnungen verlassen
- Einrichtung eines Sicherheitsbereichs mit 1.000 Metern Radius, in dem alle Bewohner ab 09:00 Uhr unverzüglich wegbleiben müssen
- Beginn von Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen erst nach vollständiger Evakuierung
- Betreuungsstelle ab 09:00 Uhr in der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, Rotekreuzstraße 23
- Kostenfreie Busse mit regelmäßigen Fahrten zu Haltestellen im betroffenen Gebiet
- Gehhinderte können unter 19222 einen Krankentransport anfordern
- Mitnahme von Medikamenten sowie Säuglings- oder Spezialnahrung und angemessener Kleidung
- Informieren von Nachbarn über die Evakuierung
- Voraussichtliche Rückkehr erst am Abend
- Bürgertelefon zur Beantwortung von Fragen am 2. Oktober, 3. Oktober und am 4. Oktober bis zum Einsatzende
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert, es werden lediglich Informationen der Feuerwehr Hannover berichtet.
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