Wirtschaft: Inflation in Rheinland-Pfalz steigt
Bad Ems () – Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz ist im September auf 3,4 Prozent gestiegen. Das die höchste Rate seit Dezember 2023, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am Mittwoch mit.
Maßgeblich für den Anstieg der Inflationsrate waren erneut die höheren Energiepreise (plus 16,9 Prozent).
Unter anderem vor dem Hintergrund des Iran-Krieges stiegen die Preise von Mineralölprodukten besonders kräftig (plus 42,3 Prozent): Heizöl (einschließlich Betriebskosten) verteuerte sich im Vergleich zum September 2025 um 50,9 Prozent und Kraftstoffe um 39,4 Prozent. Feste Brennstoffe kosteten 15,2 Prozent und Fernwärme 1,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Dagegen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher für Strom 5,7 Prozent weniger bezahlen. Gas (einschließlich Betriebskosten) verbilligte sich leicht um 0,5 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der Preise für Energieprodukte hätte die Jahresteuerungsrate im September 2026 bei 2,2 Prozent gelegen; ohne Heizöl und Kraftstoffe bei 1,9 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen leicht um 0,4 Prozent. Bei Gemüse fiel der Preisanstieg besonders hoch aus (plus 7,3 Prozent).
Zum Beispiel kosteten Zwiebeln, Knoblauch oder Ähnliches 12,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte verteuerten sich ebenfalls (plus 3,2 Prozent; darunter tiefgefrorenes Fischfilet plus 5,4 Prozent).
Demgegenüber gab es Preissenkungen bei Speisefetten und Speiseölen (minus 14,7 Prozent). So musste für Butter 28,4 Prozent weniger bezahlt werden als im September 2025. Auch Molkereiprodukte und Eier waren günstiger als ein Jahr zuvor (minus 3,7 Prozent; darunter Schnittkäse minus 9,5 Prozent).
Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, sank im September 2026 leicht auf 2,3 Prozent.
Im August 2026 lag sie bei plus 2,4 Prozent.
Aufgrund der deutlichen Preissteigerung bei Mineralölprodukten verteuerten sich Waren innerhalb eines Jahres um 4,1 Prozent. Für Dienstleistungen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 2,6 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Tankstelle am 30.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Landesamt, dts Nachrichtenagentur
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Bad Ems
Worum geht es in einem Satz?
Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz ist im September 2026 auf 3,4 % gestiegen (höchster Stand seit Dezember 2023), vor allem wegen deutlich höherer Energie- und Mineralölpreise.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- höhere Energiepreise
- Preise von Mineralölprodukten besonders kräftig gestiegen
- Hintergrund Iran-Krieg
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Energiepreise stiegen um 16,9 Prozent
- Preisanstieg bei Mineralölprodukten um 42,3 Prozent
- Heizöl verteuerte sich um 50,9 Prozent
- Kraftstoffe verteuerten sich um 39,4 Prozent
- Feste Brennstoffe kosteten 15,2 Prozent mehr
- Fernwärme wurde um 1,8 Prozent teurer
- Strompreise sanken um 5,7 Prozent
- Gas verbilligte sich um 0,5 Prozent
- Jahresteuerungsrate ohne Energieprodukte lag bei 2,2 Prozent
- Jahresteuerungsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe lag bei 1,9 Prozent
- Nahrungsmittelpreise stiegen um 0,4 Prozent
- Gemüsepreise stiegen um 7,3 Prozent
- Zwiebeln, Knoblauch oder Ähnliches kosteten 12,3 Prozent mehr
- Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte verteuerten sich um 3,2 Prozent
- Tiefgefrorenes Fischfilet kostete 5,4 Prozent mehr
- Speisefette und Speiseöle wurden um 14,7 Prozent günstiger
- Butter war 28,4 Prozent günstiger
- Molkereiprodukte und Eier waren 3,7 Prozent günstiger
- Schnittkäse kostete 9,5 Prozent weniger
- Kerninflationsrate sank leicht auf 2,3 Prozent
- Waren verteuerten sich um 4,1 Prozent
- Dienstleistungen wurden um 2,6 Prozent teurer
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