Wirtschaft in München: Preiserwartungen steigen
München () – Im September haben insgesamt etwas mehr Unternehmen geplant, ihre Preise zu erhöhen. Die Ifo-Preiserwartungen stiegen leicht auf 22,7 Punkte, von 21,4 im August, wie das Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte.
Dies deutet darauf hin, dass die gestiegenen Energiepreise zunehmend auf die Verkaufspreise überwälzt werden. „Sprit und Heizöl haben sich bereits spürbar verteuert, im Winter dürften die Energieversorger die Preise für Strom und Gas anheben. Gleichzeitig wird der Preisdruck bei vielen Waren und Dienstleistungen weiter zunehmen“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Insgesamt wird die Inflationsrate in den kommenden Monaten auf über drei Prozent klettern.“
Insbesondere nach der Blockade der Meerenge Bab al-Mandab haben die Rohölpreise erneut deutlich angezogen. Auch die Erdgas- und Strompreise erreichten Mitte September den höchsten Stand seit Ende 2022.
Im September stiegen die Preiserwartungen in den meisten Wirtschaftsbereichen. Besonders deutlich war der Anstieg bei den energieintensiven Industrieunternehmen. Dort kletterte der Indikator auf 24,8 Punkte, nach 19,5 Punkten im August. Bei den nicht-energieintensiven Unternehmen erhöhte er sich auf 20,4 Punkte, nach 19,2 Punkten. Doch auch im Handel legten die Preiserwartungen kräftig zu. Der Indikator stieg von 30,0 auf 35,6 Punkte. Hingegen planen die Dienstleister seltener mit steigenden Preisen. Hier sank der Wert von 20,9 auf 19,8 Punkte.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Timo Wollmershäuser
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ifo-Institut, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Im September (insbesondere Mitte September, sowie Meldung/Veröffentlichung am Mittwoch).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München
Worum geht es in einem Satz?
Im September haben laut Ifo-Institut mehr Unternehmen ihre Preiserhöhungen geplant, wobei vor allem die energieintensive Industrie deutlich stärker zulegt und insgesamt mit einer steigenden Inflationsrate auf über drei Prozent in den kommenden Monaten gerechnet wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Blockade der Meerenge Bab al-Mandab
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Weiterhin zunehmender Preisdruck bei vielen Waren und Dienstleistungen
- Absehbare Anhebung von Strom- und Gaspreisen durch Energieversorger im Winter
- Inflationsrate steigt in den kommenden Monaten auf über drei Prozent
- Rohölpreise mit anschließender Auswirkung auf Energie- und damit verbundene Preise
- Energiepreise erhöhen sich weiter, wodurch Verkaufspreise zunehmend gestützt werden bzw. steigen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Es wird eine Reaktion/ Stellungnahme von Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser zitiert („Sprit und Heizöl … Gleichzeitig wird der Preisdruck …“).
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