BSW Sachsen fordert auf Landesparteitag in Leipzig Ende der Musterungspflicht für Kriegsdienstverweigerer

BSW Sachsen fordert auf Landesparteitag in Leipzig Ende der Musterungspflicht für Kriegsdienstverweigerer

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Gesellschaft: Musterung und Gewissensfreiheit in Leipzig

() – Der BSW hat auf seinem 5. Landesparteitag in Leipzig beschlossen, dass , die den Kriegsdienst verweigern, nicht zur Musterung verpflichtet werden sollen. Das teilte der Landesverband mit.

Der Beschluss richtet sich zugleich gegen eine Bedarfswehrpflicht und gegen eine Rückkehr zum verpflichtenden Militärdienst.

Der Landesvorsitzende Ronny Kupke sagte, wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigere, dürfe nicht gegen seinen Willen zu einer militärischen Eignungsfeststellung gezwungen werden. Das BSW Sachsen fordert, dass bereits ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung von der Musterungspflicht befreit.

Derzeit müssen auch diejenigen zur Musterung erscheinen, die den Kriegsdienst verweigern wollen.

Der Parteitag beschloss zudem praktische Hilfe. Der Landesvorstand soll gemeinsam mit dem JSW Sachsen Informationsangebote, Unterstützung bei Anträgen und Kontakte für juristische Beratung aufbauen.

Der Co-Landesvorsitzende Jörg Scheibe sagte, das BSW beziehe klar Stellung und sorge dafür, dass junge Menschen mit ihren Fragen nicht allein blieben.

Sabine Zimmermann, frühere Landes- und Fraktionsvorsitzende, mahnte auf dem Parteitag, das BSW müsse lauter und sichtbarer werden. Der Landesverband sieht dafür eine wachsende Grundlage: Nach seiner eigenen Auswertung erzielten seine Kommunikationskanäle zuletzt zusammen mehr als eine Million Kontakte pro Monat.

In den vergangenen sechs Monaten habe das BSW deutlich an Sichtbarkeit gewonnen, erklärten Kupke und Scheibe. Jetzt komme es darauf an, diese Aufmerksamkeit in konkrete politische zu übersetzen.

Die Bundesspitze mit Amira Mohamed Ali, Christian Leye und Oliver Ruhnert sowie Claudia Wittig aus bedankte sich beim sächsischen Landesverband für Wahlkampfhilfe.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Bundeswehrsoldat in Flecktarnuniform (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ronny Kupke, Jörg Scheibe, Sabine Zimmermann, Amira Mohamed Ali, Christian Leye, Oliver Ruhnert, Claudia Wittig

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW Sachsen, JSW Sachsen, dts Nachrichtenagentur, Bundeswehr

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Leipzig

Worum geht es in einem Satz?

Der BSW Sachsen hat auf seinem 5. Landesparteitag in Leipzig beschlossen, Kriegsdienstverweigerer nicht zur Musterung zu verpflichten und fordert zudem die Befreiung von der Musterung bereits bei Antragstellung sowie praktische Unterstützungsangebote für Betroffene.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Beschluss des BSW Sachsen auf dem 5. Landesparteitag in Leipzig, Menschen mit Kriegsdienstverweigerung nicht zur Musterung zu verpflichten
  • Forderung, dass ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung bereits von der Musterungspflicht befreit
  • Kritik, dass derzeit auch diejenigen zur Musterung erscheinen müssen, die den Kriegsdienst verweigern wollen
  • Position gegen eine Bedarfswehrpflicht und gegen eine Rückkehr zum verpflichtenden Militärdienst

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben als hätten sie auf den Beschluss reagiert.
  • Stattdessen betonen Parteimitglieder, dass das BSW sichtbar werden und Aufmerksamkeit in politische Arbeit übersetzen müsse.
  • Die Bundesspitze bedankt sich beim sächsischen Landesverband für Wahlkampfhilfe.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Befreiung von der Musterungspflicht für Menschen, die aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigern
  • Vermeidung von zwangsweiser militärischer Eignungsfeststellung gegen den Willen der Betroffenen
  • Aufbau von Informationsangeboten zur Unterstützung bei Anträgen
  • Bereitstellung von Unterstützung und Kontakten für juristische Beratung
  • Übersetzung von gewonnener öffentlicher Aufmerksamkeit in konkrete politische Arbeit
  • Stärkung der politischen Arbeit und Sichtbarkeit des Landesverbands durch Kommunikations- und Kontaktaufbau
  • Forderung nach Umsetzung der politischen Linie gegen Bedarfswehrpflicht und Rückkehr zum verpflichtenden Militärdienst

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja — es werden mehrere Stellungnahmen direkt zitiert, u. a. von Ronny Kupke („Der Landesvorsitzende Ronny Kupke sagte…“), Jörg Scheibe („Der Co-Landesvorsitzende Jörg Scheibe sagte…“), sowie Sabine Zimmermann („Sabine Zimmermann … mahnte…“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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