Sachsens Landwirtschaftsminister fordert verlässliche Agrarpolitik auf Agrarministerkonferenz

Sachsens Landwirtschaftsminister fordert verlässliche Agrarpolitik auf Agrarministerkonferenz

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Agrarpolitik in Würzburg: Weniger Bürokratie

() – Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch hat auf der Agrarministerkonferenz in Würzburg Entlastungen für die Landwirtschaft und weniger Bürokratie gefordert. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für und Landwirtschaft am Donnerstag mit.


Mathe Navi 6

Seit Mittwoch und noch bis Freitag beraten die Agrarminister von Bund und Ländern in Würzburg über die der Landwirtschaft. setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die den Betrieben Planungssicherheit geben, bürokratische Belastungen abbauen und eine wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft ermöglichen.

„Unsere landwirtschaftlichen Betriebe stehen wirtschaftlich unter erheblichem Druck. Und trotzdem säen, pflegen und ernten sie, halten Tiere, investieren und richten den Blick nach vorn“, sagte Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch.

Das zeige: Die Landwirtschaft habe den Willen und die Kraft, Zukunft zu gestalten.

Dafür brauche sie verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen und nicht verhindern. „Bei der Kundgebung der Bauernverbände habe ich erlebt, wie deutlich die Erwartungen der Landwirtschaft an die Politik sind. Die Lage ist ernst – das haben mir die Existenzängste der Landwirte heute noch einmal eindringlich vor Augen geführt. Diese Erwartungen und Eindrücke nehme ich in die Agrarministerkonferenz. Es geht um belastbare Entscheidungen bei Agrarförderung, Düngerecht und Bürokratieabbau und darum, dass Unterstützung, wie Dünge- und Direkthilfe, schnell und verlässlich bei den Betrieben ankommt“, so von Breitenbuch weiter.

Sachsen gehe mit einer klaren agrarpolitischen Agenda in die Beratungen, so das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Bei den Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik spreche sich der Freistaat gegen eine verpflichtende Degression und Kappung aus, Größere Betriebe hätten häufig auch höhere Flächen-, Personal- und Investitionskosten.

„Eine zusätzliche pauschale Kürzung würde deshalb gerade leistungsfähige und investierende Strukturen treffen. Sachsen setzt sich für eine Fortführung des bewährten deutschen Modells aus Grundstützung, Umverteilungsprämie zugunsten der ersten Hektare und Junglandwirteprämie ein“, so das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft weiter.
Auch die vom Deutschen Bauernverband erhobene Forderung nach einer Aufstockung der Düngemittelhilfe aus der EU durch Bundesmittel unterstütze Sachsen.

Die Mittel müssten zügig und unbürokratisch bei den betroffenen Betrieben ankommen.
Ebenso wichtig sei Planungssicherheit bei den Direktzahlungen.
„Die Wiedereinführung der vollen Agrardieselrückvergütung von 21,48 Cent pro Liter ab 2026 und die inzwischen beschlossene Absenkung der Energiesteuer um 14 Cent je Liter für Benzin und Diesel ab 1. Oktober 2026 sind wichtige Schritte zur Entlastung. Sie ersetzen jedoch keine dauerhaft verlässliche Agrarpolitik. Betriebe brauchen klare Entscheidungen, damit sie Investitionen, Anbauplanung und Tierhaltung nicht ständig unter neuen Vorzeichen organisieren müssen“, so das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Georg-Ludwig von Breitenbuch (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Georg-Ludwig von Breitenbuch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Agrarministerkonferenz, Bund, Länder, Freistaat Sachsen, Deutscher Bauernverband

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt (genauer: am Donnerstag, während die Agrarministerkonferenz in Würzburg lief). Laut Text: seit Mittwoch und noch bis Freitag.

➡️ Zeitraum: von Mittwoch bis Freitag (in Würzburg), konkreter Schwerpunkt am Donnerstag.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Würzburg

Worum geht es in einem Satz?

Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch fordert auf der Agrarministerkonferenz Entlastungen für die Betriebe, weniger Bürokratie und verlässliche Entscheidungen zu Agrarförderung, Düngerecht und Direktzahlungen, damit Planungssicherheit und schnell ankommende Hilfen gewährleistet sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • wirtschaftlicher Druck auf landwirtschaftliche Betriebe
  • ernstlage und Existenzängste der Landwirte
  • Erwartungen der Landwirtschaft an die Politik bei Agrarförderung, Düngerecht und Bürokratieabbau
  • Forderung nach belastbaren Entscheidungen und schnell/verlässlich ankommender Unterstützung
  • Kundgebung der Bauernverbände mit deutlichen Erwartungen an die Politik

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ja, im Artikel wird beschrieben, wie Politik reagiert hat
  • von Breitenbuch nimmt die Erwartungen und Eindrücke aus der Kundgebung der Bauernverbände in die Agrarministerkonferenz auf
  • Politik reagiert durch Forderungen nach belastbaren Entscheidungen zu Agrarförderung, Düngerecht und Bürokratieabbau
  • Öffentlichkeit wird über die Kundgebung der Bauernverbände als Erwartungsträger sichtbar
  • Medienreaktion wird nicht beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entlastungen für die Landwirtschaft
  • Abbau von Bürokratie
  • Planungssicherheit für landwirtschaftliche Betriebe
  • Wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft durch verlässliche Rahmenbedingungen
  • Verlässliche und schnell bei den Betrieben ankommende Unterstützung bei Agrarförderung, Dünge- und Direkthilfe
  • Belastbare Entscheidungen bei Agrarförderung und Düngerecht
  • Fortführung des deutschen Modells bei Direktzahlungen ohne verpflichtende Degression und Kappung
  • Beibehaltung der Grundstützung, Umverteilungsprämie zugunsten der ersten Hektare und Junglandwirteprämie
  • Aufstockung der Düngemittelhilfe aus der EU durch Bundesmittel
  • Zügige und unbürokratische Auszahlung der Mittel
  • Planungssicherheit bei den Direktzahlungen
  • Entlastungen durch die Wiedereinführung der vollen Agrardieselrückvergütung ab 2026
  • Entlastung durch die Absenkung der Energiesteuer ab 1. Oktober 2026
  • Dauerhaft verlässliche Agrarpolitik zur Absicherung von Investitionen, Anbauplanung und Tierhaltung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Im Artikel wird eine Stellungnahme von Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch zitiert (z. B. zu Entlastungen, Bürokratieabbau und Erwartungen der Landwirtschaft an die Politik).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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