Wirtschaftspolitik in Deutschland: Steuereinnahmen
Berlin () – Die Steuereinnahmen des deutschen Staates sind im August um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das steht im neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, der am Dienstag veröffentlicht wird.
Aufkommensanstiege hatten dabei die Lohnsteuer, die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge und die Umsatzsteuern zu verzeichnen. Dagegen lag das Ergebnis bei den nicht veranlagten Steuern vom Ertrag sowie vor allem bei der veranlagten Einkommensteuer und der Körperschaftsteuer niedriger als im Vorjahresmonat.
Unter den weiteren aufkommensstarken Bundesteuern verzeichneten im Berichtsmonat auch der Solidaritätszuschlag, die Tabaksteuer und die Kfz-Steuer Aufkommensrückgänge. Dagegen erhöhten sich die Einnahmen aus der Stromsteuer und der Versicherungssteuer gegenüber August 2025. Die temporäre Senkung der Energiesteuersätze auf Kraftstoffe in den Monaten Mai und Juni spiegelte sich nach Einschätzung des Ministeriums wegen des Zeitverzugs zwischen Steuerentstehung und Kassenverbuchung auch noch im August-Aufkommen wieder.
Die Einnahmen aus den Ländersteuern waren im August 2026 im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent rückläufig. Bei der Erbschaftsteuer, die grundsätzlich eine recht hohe Einnahmevolatilität in der Monatsbetrachtung aufweist, ergab sich ein Rückgang gegenüber August 2025 um 7,9 Prozent. Das Aufkommen aus der Grunderwerbsteuer, der zweiten aufkommensstarken Ländersteuer, lag um 2,4 Prozent niedriger, heißt es im Monatsbericht.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bundesfinanzministerium
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesfinanzministerium
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum: August (genau: August 2026, Vergleich zu August 2025).
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Steuereinnahmen des deutschen Staates sind im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 % gestiegen, vor allem getragen von Lohnsteuer, Abgeltungsteuer und Umsatzsteuern, während u. a. veranlagte Einkommensteuer und Körperschaftsteuer sowie einige Bundesteuern (z. B. Solidaritätszuschlag, Tabak- und Kfz-Steuer) rückläufig waren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Steuereinnahmen stiegen im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent
- Aufkommensanstiege bei Lohnsteuer, Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge und Umsatzsteuern
- Rückgänge bei nicht veranlagten Steuern vom Ertrag, vor allem veranlagter Einkommensteuer und Körperschaftsteuer
- Rückgänge bei Solidaritätszuschlag, Tabaksteuer und Kfz-Steuer
- Erhöhungen bei Stromsteuer und Versicherungssteuer
- Zeitverzögerung zwischen Steuerentstehung und Kassenverbuchung spiegelte temporäre Senkung der Energiesteuersätze auf Kraftstoffe (Mai und Juni) noch im August-Aufkommen wider
- Einnahmen aus Ländersteuern im August 2026 im Vorjahresvergleich rückläufig um 3,2 Prozent
- Rückgang bei Erbschaftsteuer um 7,9 Prozent und bei Grunderwerbsteuer um 2,4 Prozent
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Steigende Steuereinnahmen des deutschen Staates im August gegenüber dem Vorjahresmonat
- Zuwächse bei Lohnsteuer
- Zuwächse bei Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge
- Zuwächse bei Umsatzsteuern
- Rückgänge bei nicht veranlagten Steuern vom Ertrag
- Rückgänge bei der veranlagten Einkommensteuer und der Körperschaftsteuer
- Rückgänge beim Solidaritätszuschlag
- Rückgänge bei der Tabaksteuer
- Rückgänge bei der Kfz-Steuer
- Steigerungen bei Einnahmen aus der Stromsteuer
- Steigerungen bei Einnahmen aus der Versicherungssteuer
- Landessteuern insgesamt im August rückläufig gegenüber dem Vorjahresmonat
- Rückgang bei der Erbschaftsteuer
- Rückgang bei der Grunderwerbsteuer
- Verzögerte Wirkung der temporären Senkung von Energiesteuersätzen auf Kraftstoffe auf das August-Aufkommen wegen Zeitverzug zwischen Steuerentstehung und Kassenverbuchung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. Es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
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