Wirtschaft: Steuereinnahmen in Deutschland
Berlin () – Die Steuereinnahmen des deutschen Staates sind im Juni um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Das steht im neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, der am Dienstag veröffentlicht wird.
Einnahmen aus der Einkommensteuer, der Körperschaftsteuer und der Umsatzsteuer waren im Vorjahresvergleich rückläufig, gegen den Trend zulegen konnten stattdessen unter anderem die Lohnsteuer und vor allem die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge.
Unter den aufkommensstarken Bundessteuern verzeichneten auch die Tabaksteuer, die Versicherungsteuer und die Kfz-Steuer Aufkommensanstiege. Die Einnahmen aus der Energiesteuer, dem Solidaritätszuschlag sowie der Stromsteuer gingen dagegen gegenüber Juni 2025 ebenfalls zurück. Die temporäre Senkung der Energiesteuersätze auf Kraftstoffe in den Monaten Mai und Juni wird sich nach Einschätzung des Ministeriums wegen des Zeitverzugs zwischen Steuerentstehung und Kassenverbuchung ab Juli im Aufkommen zeigen.
Die Einnahmen aus den Ländersteuern erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat sogar deutlich um rund 10 Prozent. Das war maßgeblich bedingt durch einen Aufkommensanstieg bei der Erbschaftsteuer. Das Aufkommen aus der Grunderwerbsteuer, der zweiten aufkommensstarken Ländersteuer, lag dagegen nur moderat höher als im Juni 2025, heißt es im Monatsbericht.
Rechnet man die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden für das gesamte erste Halbjahr 2026 zusammen, beträgt das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum bisher 0,8 Prozent. Damit sich die letzte Steuerschätzung für das Gesamtjahr bewahrheitet, müssen die Steuereinnahmen im zweiten Halbjahr 2026 aber noch etwas kräftiger zulegen. Denn erwartet worden war zuletzt ein Jahresplus von 1,2 Prozent.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesfinanzministerium
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Juni statt (Vergleich Juni 2025). Zusätzlich wird der Zeitraum erstes Halbjahr 2026 erwähnt, sowie das zweite Halbjahr 2026 als Ausblick.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums sind die Steuereinnahmen des deutschen Staates im Juni 2026 im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent gesunken, während insbesondere Lohnsteuer und Abgeltungsteuer zulegten, Ländersteuern insgesamt um etwa 10 Prozent stiegen und für das erste Halbjahr bislang ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückläufige Steuereinnahmen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat
- Rückgang bei Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer im Vorjahresvergleich
- Zeitverzögerung zwischen Steuerentstehung und Kassenverbuchung durch die temporäre Senkung der Energiesteuersätze auf Kraftstoffe in den Monaten Mai und Juni
- Aufkommensanstieg bei der Erbschaftsteuer als maßgeblicher Grund für den deutlichen Anstieg der Ländersteuern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Steuereinnahmen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat
- Rückläufige Einnahmen aus Einkommensteuer Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer
- Zunahmen bei Lohnsteuer sowie besonders bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge
- Aufkommensanstiege bei Tabaksteuer Versicherungsteuer und Kfz-Steuer
- Rückgänge bei Energiesteuer Solidaritätszuschlag und Stromsteuer gegenüber Juni 2025
- Erwartung dass sich die temporäre Senkung der Energiesteuersätze auf Kraftstoffe erst ab Juli im Aufkommen zeigt
- Deutlicher Anstieg der Einnahmen aus Ländersteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 10 Prozent
- Maßgeblich bedingt durch höheren Erbschaftsteueraufkommen
- Grunderwerbsteueraufkommen nur moderat höher als im Juni 2025
- Für das gesamte erste Halbjahr 2026 bisher Plus bei den Steuereinnahmen von Bund Ländern und Gemeinden gegenüber dem Vorjahreszeitraum
- Notwendigkeit dass die Steuereinnahmen im zweiten Halbjahr 2026 stärker zulegen müssen um die letzte Steuerschätzung für das Gesamtjahr zu erreichen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkret genannten Person oder Organisation zitiert.
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