Deutschland-Ungarn: Politik und EU-Zusammenarbeit in Budapest
Budapest () – Deutschland und Ungarn wollen ihre bilateralen Beziehungen erneuern. Man wolle die Partnerschaft stärken, ein neues, auf Vertrauen basierendes Kapitel in den deutsch-ungarischen Beziehungen aufschlagen und die Zukunft in der Europäischen Union gemeinsam gestalten, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Außenminister Johann Wadephul und seiner ungarischen Amtskollegin Anita Orbán, die am Montag am Rande des Besuch des CDU-Ministers in Ungarn veröffentlicht wurde.
In diesem Sinne halte man mit Blick auf die Erneuerung der bilateralen Beziehungen fest: „In Zeiten geopolitischer und geoökonomischer Herausforderungen setzen wir uns im Geiste der europäischen Solidarität als Mitgliedstaaten der Europäischen Union und Nato-Alliierte gemeinsam für ein starkes, sicheres, freies und wettbewerbsfähiges Europa ein.“
Die beiden Außenminister hoben unter anderem die Bedeutung der deutsch-ungarischen Zusammenarbeit in der Automobilindustrie sowie in anderen Wirtschaftszweigen hervor und erklärten, dass sie die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen und auf zusätzliche Sektoren ausweiten wollen. Zudem sei die Stärkung des europäischen Binnenmarktes als Grundlage für ein innovationsfreundliches Investitionsumfeld in beiden Ländern von großer Bedeutung. Beide Länder drängten auf ein gemeinsames Vorgehen zur Wahrung der Energiesicherheit und zur Unterbindung illegaler Migration.
Im Hinblick auf die geopolitischen Herausforderungen bekräftigten Deutschland und Ungarn ihre Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und setzten sich für einen sofortigen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg ein. Auch im Nahen Osten wollen beide Länder ihre Bemühungen zur Förderung von Frieden und Sicherheit verstärken. Zudem hoben die Minister die Bedeutung der Integration der Westbalkanländer in die Europäische Union und die Unterstützung der Beitrittsländer hervor.
Zum Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Deutschland wurde unterdessen vereinbart, das Deutsch-Ungarische Forum für den Dialog zwischen Politik und Zivilgesellschaft zu stärken. Das nächste Forum im Herbst 2026 in Berlin soll ein „sichtbares Zeichen des Neubeginns“ in den deutsch-ungarischen Beziehungen sein.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Johann Wadephul, Anita Orbán
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Europäische Union, Nato, Ukraine, Westbalkan, CDU, Deutschland, Ungarn, Europäischer Binnenmarkt, Außenministerium/Außenministerien (Deutschland, Ungarn), Deutsch-Ungarisches Forum (für den Dialog zwischen Politik und Zivilgesellschaft)
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Montag (kein konkretes Datum genannt), am Rande des Besuchs des CDU-Ministers in Ungarn veröffentlicht.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Budapest
Worum geht es in einem Satz?
Deutschland und Ungarn wollen ihre bilateralen Beziehungen erneuern und die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Energiesicherheit, Migration sowie in der EU und NATO vertiefen; außerdem bekräftigten sie ihre Unterstützung für die Ukraine, Engagement für Frieden im Nahen Osten und die Stärkung des Dialogforums, dessen nächstes Treffen im Herbst 2026 in Berlin stattfinden soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Besuch des CDU-Ministers in Ungarn am Montag
- Gemeinsame Erklärung von Außenminister Johann Wadephul und Anita Orbán zur Erneuerung der bilateralen Beziehungen
- Zielsetzung, die Partnerschaft zu stärken und ein neues Kapitel auf Vertrauen basierender Zusammenarbeit aufzuschlagen
- Geopolitische und geoökonomische Herausforderungen als Anlass für gemeinsames Handeln
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
Stärkung der Partnerschaft in den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn
Gemeinsame Gestaltung der Zukunft in der Europäischen Union
Ausbau der Zusammenarbeit in der Automobilindustrie
Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen auf zusätzliche Sektoren
Stärkung des europäischen Binnenmarktes als Grundlage für ein innovationsfreundliches Investitionsumfeld in beiden Ländern
Gemeinsames Vorgehen zur Wahrung der Energiesicherheit
Unterbindung illegaler Migration
Unterstützung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine
Einsatz für einen sofortigen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Verstärkte Bemühungen zur Förderung von Frieden und Sicherheit im Nahen Osten
Integration der Westbalkanländer in die Europäische Union
Unterstützung der Beitrittsländer
Stärkung des Deutsch-Ungarischen Forums für den Dialog zwischen Politik und Zivilgesellschaft
Ein sichtbares Zeichen des Neubeginns durch das nächste Forum im Herbst 2026 in Berlin
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme zitiert: In dem Text wird eine gemeinsame Passage aus einer Erklärung der Außenminister Wadephul und Orbán mit dem Wortlaut „In Zeiten geopolitischer und geoökonomischer Herausforderungen…“ angeführt.
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