Wirtschaft: Spritpreise und staatliche Entlastung in Berlin
Berlin () – Die Energieökonomin Claudia Kemfert plädiert angesichts der hohen Spritpreise für schnelle staatliche Maßnahmen zur Unterstützung von Bürgern. Sinnvoll seien „gezielte Entlastungen für besonders betroffene Haushalte, etwa über ein Mobilitätsgeld oder Klimageld“, sagte die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).
Eine Senkung der Energiesteuer sieht sie dagegen kritisch. Diese könne zwar „kurzfristig an der Zapfsäule ankommen“, aber der Staat könne nicht garantieren, dass jeder Cent bei den Verbrauchern lande, ein Teil könne auch in höheren Margen der Mineralölunternehmen hängen bleiben, sagte Kemfert. Pauschale Steuersenkungen seien zudem teuer und wenig zielgenau. Auch eine Abschaffung des CO2-Preises hält Kemfert für den falschen Weg. „Die aktuellen Preissprünge kommen vor allem vom Weltmarkt und aus geopolitischen Risiken.“
Für Autofahrer könnten weitere Spritpreissteigerungen empfindliche Folgen haben. „Dieselpreise nahe drei Euro und Benzinpreise um 2,50 Euro wären ein erheblicher Kaufkraftschock“, sagte Kemfert. „Kurzfristig können viele Menschen ihr Mobilitätsverhalten kaum ändern, deshalb schlagen solche Preissprünge zunächst direkt auf die Haushaltsbudgets durch. Besonders belastet wären Pendler, Haushalte mit niedrigen Einkommen und Menschen im ländlichen Raum.“ Gleichzeitig könnten Transport- und Produktionskosten steigen. „Hohe Ölpreise können damit Inflation treiben und Wachstum bremsen“, sagte die DIW-Expertin.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Tankstelle (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Claudia Kemfert
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Energieökonomin Claudia Kemfert fordert wegen hoher Spritpreise gezielte staatliche Entlastungen wie Mobilitäts- oder Klimageld statt pauschaler Steuersenkungen oder einer Abschaffung des CO₂-Preises, da Preisanstiege vor allem aus Weltmarkt- und geopolitischen Risiken resultieren und sonst besonders Pendler sowie einkommensschwache Haushalte stark belastet würden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Hohe Spritpreise und die dadurch drohenden bzw. erwarteten Belastungen für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Pendler, Haushalte mit niedrigen Einkommen und Menschen im ländlichen Raum.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Es wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
- Lediglich Kemfert äußert sich gegenüber dem „Handelsblatt“
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Gezielte finanzielle Entlastungen für besonders betroffene Haushalte über ein Mobilitätsgeld oder Klimageld
- Ein Kaufkraftschock durch deutlich steigende Diesel- und Benzinpreise
- Belastung der Haushaltsbudgets insbesondere durch sinkende verfügbare Mittel
- Überproportional betroffen wären Pendler, Haushalte mit niedrigen Einkommen und Menschen im ländlichen Raum
- Mögliche Erhöhung von Transport- und Produktionskosten
- Steigende Ölpreise als möglicher Inflations- und Wachstumsbremser
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Die Energieökonomin Claudia Kemfert vom DIW wird im Artikel direkt mit mehreren Aussagen zitiert („…“, sagte sie dem „Handelsblatt“).
- Wetterbericht für Rheinland-Pfalz/Saarland (16.09.2026) - 16. September 2026
- Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (16.09.2026) - 16. September 2026
- Wetterbericht für Nordrhein-Westfalen (16.09.2026) - 16. September 2026

