Wirtschaftspolitik Berlin: Haushaltsplanung im Streit
Berlin () – Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) stellt die längerfristige Haushaltskonzeption von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) infrage. Die Finanzplanung für die nächsten vier Jahre sei „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Frei dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er ergänzte: „Das wird der Gesetzgeber im Lichte der dann aktuellen Situation in den jeweiligen Haushaltsgesetzen bewerten und entscheiden müssen“.
Frei mahnte unter Verweis auf den einstigen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): „Langfristig müssen wir, wie es Wolfgang Schäuble damals geschafft hat, die Schuldenaufnahme wieder drastisch reduzieren.“ In der jetzigen Finanzplanung werden stark steigende Zinsausgaben für die Staatsverschuldung aufgeführt. Nach rund 41,9 Milliarden Euro 2027 sollen es 2028 rund 55,2 Milliarden Euro, 2029 rund 68,1 Milliarden Euro und 2030 rund 80,7 Milliarden Euro sein.
Frei machte ferner deutlich, dass die Bürger nicht mit einem vollständigen Ausgleich der kalten Progression rechnen können. „Wir sollten den Bericht über die Entwicklung der Steuerprogression, der im Herbst veröffentlicht wird, abwarten. Dann haben wir es schwarz auf weiß“, sagte er. Natürlich würde die Regierung die Steuerzahler gerne in vollem Umfang von der Progression befreien, sagte der CDU-Abgeordnete. Er schränkte jedoch ein: „Aber wir müssen es auch bezahlen können.“ In der Unionsfraktion herrscht allerdings Unmut darüber, dass Klingbeil keinen Ausgleich der kalten Progression vorsieht und damit Gehaltserhöhungen durch Inflation und einen steigenden Steuersatz wieder aufgefressen werden.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Lars Klingbeil am 11.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thorsten Frei, Lars Klingbeil, Wolfgang Schäuble
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Thorsten Frei, CDU, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, SPD, dts Nachrichtenagentur, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Wolfgang Schäuble, Gesetzgeber, Unionsfraktion, CDU-Abgeordnete, Regierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 11.09.2026 statt (Foto/Bezug auf „Lars Klingbeil am 11.09.2026“; der Text ist damit zeitlich in diese Zeit eingeordnet).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) bezweifelt die längerfristige Haushalts- und Finanzplanung von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), fordert langfristig eine drastische Reduzierung der Neuverschuldung angesichts stark steigender Zinsausgaben und kritisiert zudem, dass kein vollständiger Ausgleich der kalten Progression vorgesehen ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unmut der Unionsfraktion, weil Bundesfinanzminister Lars Klingbeil keinen Ausgleich der kalten Progression vorsieht
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Thorsten Frei stellt die längerfristige Haushaltskonzeption von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil infrage und betont, dass die Finanzplanung nicht endgültig festgelegt sei
- Frei kritisiert, dass langfristig die Schuldenaufnahme wieder drastisch reduziert werden müsse
- In der Unionsfraktion herrscht Unmut darüber, dass Klingbeil keinen Ausgleich der kalten Progression vorsieht
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Infrage stellen der längerfristigen Haushaltskonzeption und der zugrunde liegenden Finanzplanung
- Notwendigkeit einer späteren Neubewertung und Entscheidung durch den Gesetzgeber im Rahmen der jeweiligen Haushaltsgesetze
- Forderung zur drastischen Reduzierung der Schuldenaufnahme
- Erwartbare Belastung durch stark steigende Zinsausgaben für die Staatsverschuldung in den kommenden Jahren
- Kein vollständiger Ausgleich der kalten Progression für Bürger in Aussicht gestellt
- Unmut in der Unionsfraktion über das fehlende finanzierbare Konzept zur Entlastung der Steuerzahler trotz Inflation und steigender Steuerbelastung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU), der gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ äußert, die Finanzplanung von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sei „nicht in Stein gemeißelt“.
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