Wirtschaft: DAX-Entwicklung in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax hat am Freitag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter zugelegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.535 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
An der Spitze der Kursliste rangierten derweil Siemens Energy, Siemens und die Münchener Rück. Verluste mussten dagegen unter anderem die Papiere von BASF, SAP und Brenntag hinnehmen.
„Die Energiepreise bleiben das Hauptthema an den Finanzmärkten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Insbesondere die Lieferkettenstörungen in Saudi-Arabien durch Angriffe der Huthi-Rebellen haben die Notierungen der Ölsorten in den vergangenen Tagen verteuert. Inflationssorgen und die Angst der Investoren vor einem Stagflationsszenario in Europa und den USA sind die Folge.“
„Die Notenbanken geraten in die Zwickmühle und müssen sehr vorsichtig agieren. Sie müssen sich entscheiden, ob sie entweder die Preissteigerungen mit geldpolitischen Straffungsmaßnahmen bekämpfen, damit aber das Risiko eingehen, das Wachstum zu bremsen. Oder aber sie fahren eine lockere Zinspolitik und fördern das Wirtschaftswachstum, einhergehend mit dem Risiko von weiter steigenden Preisen.“
„Keine einfache Situation, die sich dann auch an den Anleihemärkten in steigenden Renditen und fallenden Anleihekursen äußert. Umso wichtiger für die zukünftige Beurteilung werden die für 14:30 Uhr geplanten Verbraucherpreise aus den USA, die vor dem Wochenende noch einmal richtig Dynamik in den Handel bringen dürften“, so Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1592 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8627 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.349 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,62 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar, das waren 389 Cent oder 3,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Frankfurter Börse
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Siemens Energy, Siemens, Münchener Rück, BASF, SAP, Brenntag, CMC Markets, Andreas Lipkow, Huthi-Rebellen, Notenbanken, Europäische Gemeinschaftswährung, Goldpreis, Nordsee-Sorte Brent
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Freitag statt (in der Meldung steht als Zeitpunkt außerdem gegen 12:30 Uhr sowie am Freitagnachmittag).
Konkretes Datum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der DAX legte am Freitag bis zum Mittag weiter zu, angeführt von Siemens Energy, Siemens und Münchener Rück, während u. a. BASF, SAP und Brenntag nachgaben; als Haupttreiber nannte Analyst Andreas Lipkow die angespannten Energiepreise wegen Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien sowie Inflations- und Stagflationssorgen, mit Blick auf die um 14:30 Uhr erwarteten US-Verbraucherpreise.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Angriffe der Huthi-Rebellen in Saudi-Arabien mit Lieferkettenstörungen, die die Notierungen der Ölsorten verteuert haben, Inflationssorgen und die Angst der Investoren vor einem Stagflationsszenario in Europa und den USA
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit beschrieben
- Medien-/Presse-Reaktionen werden nicht thematisiert
- Es werden nur Aussagen eines Marktanalysten zu Einflussfaktoren auf Finanzmärkte zitiert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Steigende Energiepreise als Hauptthema an den Finanzmärkten
- Lieferkettenstörungen verteuern Ölnotierungen
- Inflationssorgen nehmen zu
- Angst vor einem Stagflationsszenario in Europa und den USA steigt
- Notenbanken geraten unter zunehmenden Entscheidungsdruck zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsrisiken
- Höhere Risiko von geldpolitischer Straffung mit wachstumshemmender Wirkung
- Höhere Risiko von lockerer Zinspolitik mit weiter steigenden Preisen
- Anleihemärkte reagieren mit steigenden Renditen und fallenden Anleihekursen
- Wichtige US-Verbraucherpreisdaten könnten zusätzliche Dynamik in den Handel bringen
- Euro wertet gegenüber dem US-Dollar leicht ab
- Goldpreis legt zu
- Ölpreis fällt deutlich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Andreas Lipkow (CMC Markets) wird mit mehreren Aussagen zitiert.
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