Gesellschaft in Berlin
Berlin () – Das Bundesforschungsministerium rechnet damit, dass die Zahl der Bafög-Bezieher im kommenden Jahr zurückgehen wird. Das geht aus Antworten des Ministeriums auf Fragen der Grünen-Bundestagsabgeordneten Paula Piechotta hervor, über die die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) berichtet.
Demnach erwartet das Haus von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) 2027 im Jahresschnitt 278.000 Studierende, die die Förderung erhalten. Die Schätzung beruht auf Prognosen des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT). Ohne Bafög-Novelle wären laut Forschungsministerium im kommenden Jahr 256.000 Studierende in den Genuss der Förderung gekommen.
Damit wird sich der Abwärtstrend beim Bafög voraussichtlich fortsetzen: 2025 lag die durchschnittliche Zahl der Geförderten noch bei knapp 300.000, ein Jahr davor sogar bei mehr als 326.000. Auch im Jahr 2003, dem ersten vollen Wirkungsjahr der damaligen Bafög-Reform, gab es 325.000 Bafög-Empfänger – obwohl die Gesamtzahl der Studierenden bundesweit deutlich niedriger ausfiel. Für 2026 liegt die Zahl der Geförderten bislang nicht vor.
Piechotta sagte der Zeitung, kluge Forschungsförderung bringe Erkenntnis und Innovationen. Um beides für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft nutzbar zu machen, müssten aber auch entsprechend viele kluge Menschen vorhanden sein. Deswegen müsse bei Dorothee Bär endlich die Förderung von Bildungsaufstieg Schwerpunkt und Herzensthema werden, damit das Land genügend Fachkräfte für Mondmissionen oder die Erringung von Technologieführerschaften habe. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müsse das Bafög so aufgestellt werden, dass junge Menschen sich ein Studium auch leisten könnten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Paula Piechotta, Dorothee Bär
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesforschungsministerium, Grüne, Grünen-Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta, Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT), Forschungsministerium, Dorothee Bär (CSU), „Rheinische Post“, Fraunhofer, CSU
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundesforschungsministerium rechnet auf Basis von Fraunhofer-Prognosen für 2027 mit einem Rückgang der Bafög-Bezieher auf durchschnittlich 278.000 Studierende (ohne Novelle 256.000) und sieht damit den Abwärtstrend der letzten Jahre fort.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Prognosen des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) für die Zahl der Bafög-Bezieher im kommenden Jahr
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit beschrieben
- Es wird nur eine Einschätzung/Statement von der Grünen-Bundestagsabgeordneten Paula Piechotta wiedergegeben
- Eine Reaktion anderer politischer Akteure oder der Medien auf die Prognose wird nicht erwähnt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Zahl der Bafög-Bezieher im kommenden Jahr
- Fortschreibung des bestehenden Abwärtstrends bei den Bafög-Geförderten
- Weniger Studierende, die im Jahresdurchschnitt Bafög-Förderung erhalten
- Sinkende Unterstützung der Studienfinanzierung, sofern keine Bafög-Novelle erfolgt
- Wettbewerbspotenzial und Fachkräftegewinn könnten beeinträchtigt werden, weil weniger Menschen ein Studium finanziell unterstützt bekommen
- Politischer Druck, die Bafög-Förderung stärker auf Bildungsaufstieg und Studienzugang auszurichten, um genügend Fachkräfte sicherzustellen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta wird mit einer Stellungnahme („Piechotta sagte der Zeitung…“) zitiert.
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