Politik in Berlin: Bildungsgerechtigkeit und Pisa
Berlin () – Nach der Veröffentlichung der jüngsten Pisa-Ergebnisse wirft Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek der Bundesregierung Versagen bei der Bildungsgerechtigkeit vor.
„Dass der Bildungserfolg in Deutschland so stark von der sozialen Herkunft abhängt, macht wütend und überrascht leider überhaupt nicht“, sagte Reichinnek der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Diese Regierung versage ebenso wie die Vorgängerregierungen darin, die zentralen Ursachen für Bildungsungerechtigkeit in den Blick zu nehmen und zu verändern. Ein Staat, der an einem Bildungssystem wie aus der Kaiserzeit festhalte, werde seine Kinder weder für die Zukunft fit machen noch die verheerende soziale Spaltung überwinden.
Vor diesem Hintergrund kritisierte Reichinnek auch geplante Kürzungen im Bildungsbereich. Kürzungen zementierten die Spaltung und beraubten Kinder um ihre Bildungschancen, sagte sie. Wer wirklich etwas für die Schüler in diesem Land tun wolle, müsse in Schulen, Kitas und Personal investieren und Betreuungsschlüssel verbessern, so Reichinnek. Fehlende Lehrer und Erzieher, marode Schulen und zu wenig Zeit für die Vermittlung von Lerninhalten seien kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen und falscher Prioritätensetzungen.
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Vorstellung der PISA-Studie 2025 am 08.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Heidi Reichinnek
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linken, Heidi Reichinnek, Bundesregierung, Rheinischen Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Mittwoch (Mittwochsausgabe) – ohne konkretes Datum genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek wirft der Bundesregierung nach der Veröffentlichung der neuesten PISA-Ergebnisse vor, bei der Bildungsgerechtigkeit zu versagen, geplante Kürzungen würden die soziale Spaltung festigen, und es brauche stattdessen Investitionen in Schulen, Kitas und Personal.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Veröffentlichung der jüngsten Pisa-Ergebnisse
- Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft
- Versagen der Bundesregierung bei Bildungsgerechtigkeit
- Festhalten an einem Bildungssystem „wie aus der Kaiserzeit“
- Geplante Kürzungen im Bildungsbereich
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek wirft der Bundesregierung Versagen bei der Bildungsgerechtigkeit vor
- Sie kritisiert, dass die Regierung sowie Vorgängerregierungen die Ursachen der Bildungsungerechtigkeit nicht ausreichend angehen
- Kürzungen im Bildungsbereich werden als mitverantwortlich für die Zementierung der sozialen Spaltung dargestellt
- Forderung nach Investitionen in Schulen und Kitas sowie besseren Betreuungsschlüsseln als Reaktion auf die Probleme
- Fehlende Lehrer und Erzieher sowie marode Schulen werden auf politische Entscheidungen und falsche Prioritäten zurückgeführt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verstärkung der sozialen Spaltung und der daraus folgenden Bildungsungerechtigkeit
- Zementierung der bestehenden Bildungsungleichheiten durch geplante Kürzungen im Bildungsbereich
- Begrenzung bzw. Verlust von Bildungschancen für Kinder
- Verschlechterung der Voraussetzungen in Schulen und Kitas durch fehlende Investitionen in Personal
- Notwendigkeit der Verbesserung von Betreuungsschlüsseln und Personalversorgung
- Benachteiligung von Schülern durch fehlende Lehrer und Erzieher
- Schlechtere Lernbedingungen durch marode Schulen
- Reduzierung der Zeit für die Vermittlung von Lerninhalten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek wird mit Zitaten zitiert („Dass der Bildungserfolg in Deutschland …“, sowie weitere Aussagen zu Kürzungen und Investitionen).
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