Wirtschaft: KfW warnt vor Produktionsverlagerung
Berlin () – Nahezu jeder dritte Mittelständler aus der Industrie plant, in den kommenden fünf Jahren eine Verlagerung ins Ausland. Das zeigt der „Internationalisierungsbericht“ der Staatsbank KfW, aus dem die „Welt am Sonntag“ berichtet.
Demnach haben bereits acht Prozent der im Auslandsgeschäft aktiven Mittelständler aus dem Verarbeitenden Gewerbe in den vergangenen fünf Jahren Teile ihrer Produktion ins Ausland verlagert, weitere 29 Prozent planen dies für die kommenden fünf Jahre. Wenn auch nur die Hälfte dieser Unternehmen seine Pläne realisiert, würden wir zukünftig eine deutlich stärkere Verlagerung sehen als in der Vergangenheit. Dies sei ganz klar ein Warnzeichen, sagte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW, der „Welt am Sonntag“. Dahinter stecke auch, dass der Standort an Attraktivität verloren habe.
Seit 2022 stagnieren die Auslandsumsätze des Mittelstands. Wachstum kommt nur noch aus dem europäischen Markt. Dort sehen die Unternehmen auch ihre größten Chancen. Knapp ein Fünftel der Unternehmen (19 Prozent) will seine Exporte stärker auf den EU-Binnenmarkt ausrichten oder hat dies bereits getan. Bei den Industriebetrieben ist es fast ein Viertel (24 Prozent). Grundlage der Untersuchung sind Antworten von 1.700 Unternehmen auf eine Umfrage im Januar, darunter rund 600 Unternehmen, die im Ausland aktiv sind.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dirk Schumacher
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Welt am Sonntag
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut dem Internationalisierungsbericht der KfW planen nahezu ein Drittel der Industrie-Mittelständler in den nächsten fünf Jahren Teile ihrer Produktion ins Ausland zu verlagern, während die Auslandsumsätze seit 2022 stagnieren und Wachstum vor allem im europäischen Markt erwartet wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Standort an Attraktivität verloren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik- oder Reaktionsverhalten der Öffentlichkeit wird im Artikel nicht beschrieben
- Medienreaktionen werden im Artikel nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verlagerung von Teilen der Produktion ins Ausland nimmt zu
- künftig stärkere Produktionsverlagerung als in der Vergangenheit
- Verlust von Standortattraktivität
- Auslandsumsätze stagnieren seit 2022
- Wachstum kommt nur noch überwiegend aus dem europäischen Markt
- stärkere Ausrichtung von Exporten auf den EU-Binnenmarkt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: „Dies sei ganz klar ein Warnzeichen, sagte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW, der ‚Welt am Sonntag‘.“
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