Politik in Leuna und Sachsen-Anhalt
Leuna () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt seinen zweiten und letzten „Wahlkampftermin“ im Land absolviert. Im Chemiepark Leuna traf er sich am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) mit Unternehmensvertretern. Später stand noch ein Termin mit Landes- und Kommunalpolitikern auf dem Programm.
Der erste Termin in Quedlinburg am Montag war ähnlich zurückhaltend ausgefallen – und fand in einer für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Burg statt. Wenige Tage vor der Landtagswahl am Sonntag liegt die CDU in den Umfragen in Sachsen-Anhalt bei 22 bis 23 Prozent und damit bis zu 20 Punkte hinter der AfD.
Merz warnte am Donnerstag erneut vor einer Wahl der AfD. Die wolle „aus dem Binnenmarkt raus“, auch aus Schengen und der Europäischen Union. Das stelle „solche Projekte, wie sie hier hinter uns entstehen, von Grund auf infrage“, so Merz im Chemiepark auf dem Gelände der früheren Leunawerke. „Wer möchte, dass in Deutschland ein offenes und liberales Land bleibt und wer möchte, dass Sachsen-Anhalt ein interessanter, auf europäisch interessanter Standort bleibt, der darf am Sonntag nicht die AfD wählen“, sagte der Bundeskanzler. Fragen waren bei der kurzen Pressebegegnung nicht zugelassen.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Friedrich Merz und Sven Schulze am 03.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Sven Schulze
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Friedrich Merz, Sven Schulze, CDU, AfD, Land Sachsen-Anhalt, Sachsen-Anhalt, Chemiepark Leuna, Europäische Union, Schengen, AfD (Alternative für Deutschland), dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: 03.09.2026 (Donnerstag)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Leuna, Quedlinburg
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz hat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 03.09.2026 in Leuna einen letzten Wahlkampftermin mit Ministerpräsident Sven Schulze wahrgenommen und dabei erneut eindringlich vor einer Wahl der AfD gewarnt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zweiter und letzter Wahlkampftermin vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
- Treffen mit Unternehmensvertretern im Chemiepark Leuna unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik war weitgehend über informelle Termine mit Landes- und Kommunalpolitikern involviert, jedoch ohne Öffentlichkeit, und mit weiteren Treffen im Wahlkampfkontext
- Öffentlichkeit wurde bei den beschriebenen Terminen explizit ausgeschlossen
- Medien/Öffentlichkeit vor Ort blieben weitgehend außen vor, da Fragen bei der Pressebegegnung nicht zugelassen waren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- CDU warnt vor Wahlerfolg der AfD und sieht dadurch wirtschaftliche Unsicherheit für den Standort Sachsen-Anhalt
- Politische Positionierung der CDU wird verstärkt, um Unterstützung für liberale und offene Rahmenbedingungen zu sichern
- Öffentlichkeitsarme Wahlkampfstrategie soll Vertrauen bei Unternehmensvertretern fördern
- Wahlaufruf zugunsten der CDU wird durch direkte Standortsargumentation (Europa und Binnenmarkt) unterstützt
- Erwartung, dass eine Abwahl der AfD Einfluss auf internationale wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland hat
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Friedrich Merz wird mit einer Aussage zitiert („Wer möchte … der darf am Sonntag nicht die AfD wählen“).
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