Berlin steigt in gemeinsame Digitalisierung der Gesundheitsämter ein

Berlin steigt in gemeinsame Digitalisierung der Gesundheitsämter ein

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Gesundheitspolitik in Berlin digitalisiert ÖGD

() – Berlins Gesundheitsverwaltung will den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) gemeinsam mit Baden-Württemberg und Bayern digitalisieren. Seit dem 1. September ist das Land der von beiden Ländern initiierten Kooperation „Einheitliches Digitales Ökosystem ÖGD“ (EDÖ²) beigetreten, teilte die Senatsverwaltung für , Gesundheit und mit.

Ziel der Zusammenarbeit ist eine gemeinsame, modular aufgebaute Fachanwendungslandschaft für die Gesundheitsämter.

Grundlage ist die Plattform „ÖGDigital“, die in Baden-Württemberg bereits flächendeckend läuft und in Bayern ausgerollt wird. Nach Angaben der Senatsverwaltung sollen so Entwicklungs- und Betriebskosten geteilt und Doppelarbeit vermieden werden.

Die Kooperation setzt damit den Pakt für den ÖGD um, den Bund und Länder 2021 beschlossen haben.

„Die Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ist eine Daueraufgabe, die kein Land allein stemmen kann“, sagte die Berliner Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Ina Czyborra. Berlin profitiere von der Vorarbeit der beiden anderen Länder und bringe mit dem Fallbearbeitungssystem „KliFaB“ einen eigenen Baustein ein.

Ab 2027 soll KliFaB die veralteten MS-Access-Lösungen in den zwölf Berliner Gesundheitsämtern ersetzen und zentrale Prozesse digital abbilden, etwa Falldokumentation, Termin- und Dokumentenmanagement sowie Berichtswesen.

Auch die zuständigen Minister der Partnerländer begrüßten den Beitritt. Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand sprach von einem starken Signal: „Gemeinsam bringen wir den ÖGD voran.“

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte, statt Insellösungen entstehe ein einheitliches digitales Ökosystem. Bayern bringe unter anderem Module zur Trinkwasser- und Badegewässerüberwachung ein.

Berlin ist das erste beitretende Bundesland und stärkt damit die Grundlage für eine bundesweite Ausweitung der Kooperation.

Dem Beitritt war eine Absichtserklärung im August 2025 vorausgegangen. Erste Tests mit dem Landesamt für Gesundheit und und vier Bezirken zur Anbindung an das Berliner Landesnetz liefen erfolgreich.

Aus dem Pakt für den ÖGD hat Berlin nach eigenen Angaben bereits rund 21 Millionen in die Digitalisierung investiert.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Gesundheitsamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ina Czyborra, Oliver Hildenbrand, Judith Gerlach

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Berlin, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Baden-Württemberg, Bayern, Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD), Einheitliches Digitales Ökosystem ÖGD (EDÖ²), ÖGDigital, Gesundheitsämter, Pakt für den ÖGD, Bund, Länder, MS-Access, KliFaB, Berliner Gesundheitsämter, Landesamt für Gesundheit und Soziales, Berliner Bezirke, Ina Czyborra, Sozialminister Oliver Hildenbrand, Gesundheitsministerin Judith Gerlach, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum des Ereignisses: Seit dem 1. September (Beitritt Berlins zur Kooperation EDÖ²).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Baden-Württemberg, Bayern

Worum geht es in einem Satz?

Berlin will sich gemeinsam mit Baden-Württemberg und Bayern an der Kooperation „Einheitliches Digitales Ökosystem ÖGD (EDÖ²)“ beteiligen, um den Öffentlichen Gesundheitsdienst durch die Plattform „ÖGDigital“ sowie den Berliner Baustein „KliFaB“ zu digitalisieren und so Kosten zu teilen und Doppelarbeit zu vermeiden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Beitritt Berlins zur von Baden-Württemberg und Bayern initiierten Kooperation „Einheitliches Digitales Ökosystem ÖGD“ (EDÖ²) seit dem 1. September
  • Absichtserklärung im August 2025
  • Erfolgreiche erste Tests mit Landesamt für Gesundheit und Soziales und vier Bezirken zur Anbindung an das Berliner Landesnetz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politik begrüßt den Beitritt der Berliner Kooperation als starkes Signal
  • Partnerländer betonen die Schaffung eines einheitlichen digitalen Ökosystems statt von Insellösungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gemeinsame, modular aufgebaute Fachanwendungslandschaft für die Gesundheitsämter
  • Teilung von Entwicklungs und Betriebskosten
  • Vermeidung von Doppelarbeit
  • Umsetzung des 2021 beschlossenen Pakts für den ÖGD
  • Ersetzung veralteter MS-Access-Lösungen durch das Fallbearbeitungssystem KliFaB ab 2027
  • Zentrale digitale Abbildung von Prozessen wie Falldokumentation, Termin und Dokumentenmanagement sowie Berichtswesen
  • Ausbau einer Grundlage für eine bundesweite Ausweitung der Kooperation
  • Erfolgreichere Anbindung an Landesnetze durch vorherige Tests und Pilotierung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—die Berliner Senatorin Ina Czyborra sowie die Sozialminister Oliver Hildenbrand und die Gesundheitsministerin Judith Gerlach werden mit Zitaten zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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