Wirtschaft in Frankfurt: Dax unter Druck
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.020 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
„Im Sog fallender Notierungen am Terminmarkt in den USA, die auf eine schwache Eröffnung in New York hindeuten, muss auch der Dax Federn lassen und nähert sich jetzt wieder der 26.000er-Marke“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Speziell die bisherigen Rettungsanker im Index ziehen ihn heute nach unten. Sowohl die Aktien des Schwergewichts SAP als auch die zyklischen Autowerte werden verkauft. Auch Rheinmetall und Airbus finden sich auf der Verliererseite.“ Das könnten die wenigen Gewinner wie Merck, Symrise und die Versorger nicht kompensieren.
„Die Stimmung unter den Investoren ist nicht grundsätzlich schlecht, sie werden nur vorsichtiger und schaffen Liquidität“, so Lipkow. „Es sind die Unwägbarkeiten im Nahen Osten, die sich über die Inflationserwartungen, die Zinsängste und die steigenden Anleiherenditen jetzt stärker ihren Weg an den Aktienmarkt bahnen.“ Die vergangenen Wochen hätten gut aufgezeigt, wie schnell sich Entwicklungen an der Börse umkehren und in schnelle Gegenbewegungen wandeln können. „Die Trends werden immer kurzlebiger. Eigentlich ein normales Sommerlochphänomen, das in diesem Jahr zusätzliche Dynamik erfährt.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1593 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8626 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 92,22 US-Dollar; das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Frankfurter Börse
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Andreas Lipkow, CMC Markets, SAP, Rheinmetall, Airbus, Merck, Symrise
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Dienstag statt (mit Zeitpunktangabe gegen 12:30 Uhr bzw. gegen 12 Uhr deutscher Zeit).
Datum/Zeitraum: Nicht vollständig als konkretes Kalendardatum erwähnt (lediglich „am Dienstag“, ca. 12:30 Uhr).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax ist am Dienstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag weiter gefallen (um etwa 0,9% auf rund 26.020 Punkte), belastet durch sinkende US-Terminkurse, Verkäufe u. a. bei SAP sowie zyklischen Werten, während Investoren wegen Unsicherheiten im Nahen Osten vorsichtiger agieren; zudem war der Euro mit 1,1593 US-Dollar schwächer und der Ölpreis (Brent) auf rund 92,22 US-Dollar gestiegen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Im Sog fallender Notierungen am Terminmarkt in den USA, die auf eine schwache Eröffnung in New York hindeuten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine beschriebenen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abstieg des Dax in den roten Bereich bis zum Mittag
- Annäherung des Dax an die 26.000er-Marke
- Kursrückgänge bei SAP und zyklischen Autowerten
- Rückgänge bei Rheinmetall und Airbus
- Keine ausreichende Kompensation durch wenige Gewinner wie Merck und Symrise sowie Versorger
- Vorsichtigere Stimmung bei Investoren und erhöhtes Schaffen von Liquidität
- Verstärkte Unsicherheit aufgrund von Unwägbarkeiten im Nahen Osten
- Auswirkungen über Inflationserwartungen, Zinsängste und steigende Anleiherenditen auf den Aktienmarkt
- Kurze und schnelle Gegenbewegungen an der Börse
- Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar
- Anstieg des Ölpreises für Brent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es werden Stellungnahmen von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) zitiert.
- Finnland warnt vor Einfluss Chinas und Russlands in der Arktis - 14. September 2026
- Bilger kritisiert AfD-Haltung zu Infrastruktur-Milliarden - 14. September 2026
- Studie: Taxifahrten in deutschen Großstädten vergleichsweise teuer - 14. September 2026

