Panorama Wilhelmshaven: Evakuierung wegen Bombe
Wilhelmshaven () – Im Marinearsenal in Wilhelmshaven ist am Montagnachmittag eine amerikanische 5-Zentner-Bombe gefunden worden. Das teilte die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland mit.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bestätigte, dass es sich um ein Kampfmittel mit zwei Zündern handelt. Nach seinen Angaben handelt es sich nicht um Langzeitzünder, dennoch besteht ein Restrisiko des Zündsystems.
Für die Entschärfung muss ein Radius von 1.000 Metern evakuiert werden.
Die Evakuierung beginnt am Dienstag, 1. September, um 8:00 Uhr. Bis 11:00 Uhr muss das Gebiet komplett geräumt sein, teilte die Polizei weiter mit.
Betroffen sind rund 13.600 Menschen in der Südstadt, der Innenstadt und in Heppens. Die großen Zufahrtsstraßen in dem Bereich werden ab 11:00 Uhr abgesperrt.
Wer nicht weiß, wohin er gehen soll, findet in den Sporthallen am Mühlenweg, an der Bremer Straße und am Gotthilf-Hagen-Platz Unterschlupf. Die drei Notunterkünfte öffnen um 8:00 Uhr.
Die Grundschule Rheinstraße und die Schule an der Deichbrücke sowie die Kindertagesstätten Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten und Kinderspielhaus bleiben am Dienstagvormittag geschlossen.
Der Krisenstab der Stadt organisiert die Evakuierung der betroffenen Alten- und Pflegeheime. Dabei unterstützen Rettungsdienste und Stadtwerke-Verkehrsbetriebe.
Der Linienverkehr wird ab 8:00 Uhr eingestellt, die Schülerbeförderung findet zuvor regulär statt. Drohnenüberflüge über das Gebiet sind verboten; Polizei und Bundeswehr werden das Verbot durchsetzen.
Unter der Telefonnummer 04421/16 16 16 ist ein Bürgertelefon eingerichtet, das am Montagabend von 21:00 bis 23:00 Uhr und am Dienstagmorgen ab 6:00 Uhr erreichbar ist.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, Kampfmittelbeseitigungsdienst, Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, Bundeswehr
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, Kampfmittelbeseitigungsdienst, Stadt Wilhelmshaven, Krisenstab der Stadt, Rettungsdienste, Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, Bundeswehr, Polizei, Sporthallen Mühlenweg, Sporthallen Bremer Straße, Sporthallen Gotthilf-Hagen-Platz, Grundschule Rheinstraße, Schule an der Deichbrücke, Kindertagesstätten Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten, Kinderspielhaus, Bürgertelefon
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Montag, dem 31. August 2026, am Montagnachmittag statt.
Die Evakuierung/Entschärfungsmaßnahmen beginnen am Dienstag, dem 1. September 2026 um 8:00 Uhr.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wilhelmshaven, Marinearsenal in Wilhelmshaven, Südstadt, Innenstadt, Heppens, Sporthallen am Mühlenweg, an der Bremer Straße, am Gotthilf-Hagen-Platz, Grundschule Rheinstraße, Schule an der Deichbrücke, Kindertagesstätten Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten, Kinderspielhaus
Worum geht es in einem Satz?
In Wilhelmshaven wurde am Montagnachmittag im Marinearsenal eine amerikanische 5‑Zentner-Bombe mit zwei Zündern gefunden, weshalb am Dienstag, 1. September, ab 8:00 Uhr ein 1.000‑Meter‑Radius für rund 13.600 Menschen evakuiert und u. a. der öffentliche Verkehr sowie Schulen und Kindertagesstätten vorübergehend eingestellt/geschlossen werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Findung einer amerikanischen 5-Zentner-Bombe im Marinearsenal in Wilhelmshaven
- Feststellung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst, dass es sich um ein Kampfmittel mit zwei Zündern handelt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Evakuierung eines 1000-Meter-Radius um die Fundstelle
- Räumung des betroffenen Gebiets bis 11:00 Uhr am 1. September
- Evakuierung von rund 13.600 Menschen in Südstadt, Innenstadt und Heppens
- Absperrung großer Zufahrtsstraßen im betroffenen Bereich ab 11:00 Uhr
- Nutzung von Sporthallen als Notunterkünfte ab 8:00 Uhr
- Schließung der Grundschule Rheinstraße und der Schule an der Deichbrücke sowie mehrerer Kindertagesstätten bis Dienstagvormittag
- Organisation der Evakuierung von Alten- und Pflegeheimen durch den städtischen Krisenstab
- Unterstützung der Evakuierung durch Rettungsdienste und Stadtwerke-Verkehrsbetriebe
- Einstellung des Linienverkehrs ab 8:00 Uhr
- Reguläre Schülerbeförderung vor Einstellung des Linienverkehrs
- Verbot von Drohnenüberflügen über das Gebiet durch Polizei und Bundeswehr
- Einrichtung eines Bürgertelefons mit festen Erreichbarkeitszeiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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