Unions-Frauen bestehen auf Kandidatin für Amt des Bundespräsidenten

Unions-Frauen bestehen auf Kandidatin für Amt des Bundespräsidenten

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Politik: Frauen fordern Kandidatur im Bundestag

() – Die Unions- im bestehen auf einer weiblichen Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten. „Frauen seit 77 Jahren den Zugang zum höchsten Amt im Staat zu verwehren, ist ein Verhalten, dass unsere nicht länger akzeptiert“, sagte die Vorsitzende der Gruppe der Frauen, Mechthild Heil (CDU), der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“.

Sie wies darauf hin, dass es seit 1949 „eine ununterbrochene Reihe von Bundespräsidenten“ gebe, „die erfolgreich oder weniger glücklich agiert haben“. Nicht das Geschlecht entscheide also über Erfolg oder Misserfolg, so Heil. Sie fügte hinzu: „Ich begrüße die Kandidatur einer Frau als Bundespräsidentin.“

Heils Stellvertreterin Anja Weisgerber (CSU) nannte ihrerseits eine Bundespräsidentin „ein starkes und überfälliges Zeichen“. Entscheiden müssten bei der Wahl Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit. „Es gibt viele hervorragend geeignete Frauen, die diese Voraussetzungen erfüllen“, so die Vize-Vorsitzende der Gruppe der Frauen (GdF). Die GdF umfasst alle 47 Parlamentarierinnen von CDU und CSU im Bundestag. Sie ist eine der insgesamt sechs soziologischen Gruppen der Fraktion.

Friedrich Merz (CDU) hatte im Sommerinterview der ARD zwar seine „Sympathien“ für die Kandidatur einer Frau bekräftigt, aber einschränkend hinzugefügt, angesichts der Aufgaben für das Staatsoberhaupt sei „das Geschlecht weniger wichtig als die Persönlichkeit“. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse kommt der Union die zentrale Rolle bei der Auswahl eines aussichtsreichen Kandidaten oder Kandidatin für die Wahl zu, die im Februar stattfinden soll.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Standarte des Bundespräsidenten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Mechthild Heil, Anja Weisgerber, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, CSU, CDU/CSU, Bundestag, Gruppe der Frauen (GdF), ARD, Union

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum des beschriebenen Ereignisses: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die CDU/CSU-Frauen im Bundestag fordern angesichts der seit 77 Jahren verwehrten Frauen-Zugangs zum höchsten Staatsamt eine Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten durch eine Frau, wobei Heil und Weisgerber betonen, dass Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit entscheidend seien.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die Forderung der Unions-Frauen im Bundestag nach einer weiblichen Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten
  • Die Aussage, Frauen seit 77 Jahren den Zugang zum höchsten Amt im Staat zu verwehren
  • Der Hinweis, dass bei der Auswahl Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit entscheidend seien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Unions-Frauen im Bundestag bestehen auf einer weiblichen Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten
  • Mechthild Heil kritisiert die bisherige Nichtberücksichtigung von Frauen seit 77 Jahren und begrüßt ausdrücklich die Kandidatur einer Frau
  • Anja Weisgerber bezeichnet eine Bundespräsidentin als starkes und überfälliges Zeichen und betont, dass Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit entscheidend seien
  • Friedrich Merz bekräftigt im ARD-Sommerinterview seine Sympathien für eine Kandidatur einer Frau, stellt aber zugleich klar, dass die Persönlichkeit wichtiger sei als das Geschlecht

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unions-Frauen setzen sich für eine weibliche Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten ein
  • Argumentation gegen die Verwehrung des Zugangs von Frauen zum höchsten Staatsamt seit 77 Jahren
  • Entscheidungskriterien werden auf Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit fokussiert
  • Aussicht auf ein starkes und überfälliges Zeichen durch eine Bundespräsidentin
  • Einfluss der Union bei der Auswahl eines aussichtsreichen Kandidaten oder Kandidatin aufgrund der Mehrheitsverhältnisse
  • Vorbereitung auf die Bundespräsidentenwahl im Februar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—im Artikel werden Stellungnahmen von Mechthild Heil (CDU) und Anja Weisgerber (CSU) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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