Politik in Sachsen-Anhalt: Linke und CDU-Kooperation
Magdeburg () – Die Linke in Sachsen-Anhalt zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU nach der Landtagswahl. „Wenn es für Sachsen-Anhalt nötig ist, wird mit uns auch eine engere Kooperation möglich sein“, sagte Spitzenkandidatin und Fraktionschefin Eva von Angern dem „Spiegel“. „Ich schließe gar nichts aus.“
Dafür stellt sie jedoch Bedingungen. „Eines ist schon jetzt klar: Die aktuelle Regierung wird abgewählt. Niemand darf glauben, dass er mit neuen Partnern seine alte Politik fortführen kann, die uns in die aktuelle Situation gebracht hat.“ Deutlich äußerte sie sich auch über das Szenario, die Christdemokraten könnten bei der Wahl des Ministerpräsidenten in einem dritten Wahlgang die Zustimmung der Linken für CDU-Kandidat Sven Schulze voraussetzen, ohne zuvor das Gespräch zu suchen. „Davor kann ich nur warnen. Das wird schiefgehen“, sagte von Angern. „Wir sind eine eigenständige Partei, unsere Zustimmung gibt es nicht zum Nulltarif.“
Ihre Partei mache „einen Oppositionswahlkampf zu dieser Landes- und Bundesregierung“ und sehe sich auch künftig in der Rolle einer „konstruktiven Opposition“. Es gebe auch Leute in der sachsen-anhaltischen CDU, mit denen sie nicht sprechen oder zusammenkommen wolle.
Der Ball liege nun jedoch im Feld der Union, so von Angern. „Die CDU sollte aufhören, rumzueiern, und für sich eine transparente Entscheidung treffen, wie sie im Zweifel zu uns steht.“ Sonst laufe Schulze Gefahr, mit einem gebrochenen Wahlversprechen in die neue Wahlperiode zu starten, weil er am Ende doch mit ihr verhandeln müsse. „Das würde Glaubwürdigkeit beschädigen und die Krise der Demokratie weiter verschärfen.“
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Eva von Angern am 28.08.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Eva von Angern, Sven Schulze
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, CDU, Sachsen-Anhalt, SPD, Spiegel, Sven Schulze
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Nach der Landtagswahl (konkret nicht genannt).
(Im Text erscheint nur das Bild-Datum „28.08.2026“, das als Ereigniszeitpunkt nicht ausdrücklich bestätigt wird.)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
Eva von Angern von der Linken in Sachsen-Anhalt signalisiert nach der Landtagswahl grundsätzlich Offenheit für engere Zusammenarbeit mit der CDU, knüpft dies jedoch an die klare Abwahl der bisherigen Regierung sowie daran, dass die CDU nicht ohne Gesprächsgrundlage Zustimmung für Sven Schulze „zum Nulltarif“ erwartet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Mögliche Zusammenarbeit nach der Landtagswahl
Szenario ohne vorheriges Gespräch bei der Zustimmung der Linken für CDU-Kandidat Sven Schulze im dritten Wahlgang
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Linke in Sachsen-Anhalt signalisiert Offenheit für eine Zusammenarbeit mit der CDU nach der Landtagswahl
- Eva von Angern betont, dass Politik und Kooperation an Bedingungen geknüpft seien und die aktuelle Regierung abgewählt werden müsse
- Sie warnt davor, dass die CDU die Zustimmung der Linken für den Ministerpräsidenten im dritten Wahlgang ohne vorheriges Gespräch voraussetzen könnte
- Die Partei kündigt einen Oppositionswahlkampf an und sieht sich weiterhin als konstruktive Opposition
- Es wird betont, dass es in der CDU Personen gibt, mit denen von Angern nicht sprechen oder zusammenkommen wolle
- Von Angern fordert die CDU auf, transparent zu entscheiden, wie sie zur Linken steht, sonst drohe ein Glaubwürdigkeitsproblem für Schulze
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abwahl der aktuellen Regierung
- Erforderlichkeit engerer Kooperation mit der CDU nur bei entsprechender Notwendigkeit für Sachsen-Anhalt
- Festlegung von Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit der CDU
- Ablehnung einer Zustimmung der Linken ohne zuvor geführte Gespräche für eine Entscheidung zum Ministerpräsidenten
- Zusage als konstruktive Opposition im weiteren politischen Kurs
- Aufbau und Fortführung eines Oppositionswahlkampfs
- Gefahr einer beschädigten Glaubwürdigkeit des CDU-Kandidaten bei gebrochenem Wahlversprechen
- Verstärkung der Krise der Demokratie durch mögliche politische Brüche
- Forderung nach einer transparenten Entscheidung innerhalb der CDU zur Haltung gegenüber der Linken
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — es werden Stellungnahmen von Eva von Angern (Die Linke, Sachsen-Anhalt) zitiert.
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