Infratest: AfD legt in Sachsen-Anhalt etwas zu – BSW draußen

Infratest: AfD legt in Sachsen-Anhalt etwas zu – BSW draußen

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Politik in Sachsen-Anhalt: Parteien im Aufwind

() – Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in -Anhalt kann die AfD auch in der vom Institut Infratest gemessenen Wählergunst etwas zulegen. Wenn bereits diesen Sonntag gewählt werden würde, käme die AfD laut der Erhebung für die ARD auf 42 Prozent, das ist ein Punkt mehr als im Juli.

Die CDU verliert dagegen zwei Punkte auf aktuell 22 Prozent. Die könnte mit 11 Prozent (-2) rechnen, die SPD mit 8 Prozent (+1) und die Grünen mit 6 Prozent (+1). Die FDP käme laut der Umfrage aktuell auf 3 Prozent, das BSW auf vier Prozent – bei beiden hat sich im Vergleich zur letzten Infratest-Umfrage nichts bewegt.

Wenn man den Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt direkt wählen könnte, würden sich 41 Prozent (+5 im Vgl. zu Mai 2026) für den amtierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze von der CDU entscheiden. Für den AfD-Politiker Ulrich Siegmund würden aktuell 39 Prozent stimmen (+7). 20 Prozent antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe.

Über die politische von Ulrich Siegmund von der AfD äußern sich 37 Prozent zufrieden (+2 im Vgl. zu Juli). 35 Prozent sind weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden. 28 Prozent kennen ihn nicht oder geben kein Urteil ab.

Mit der politischen Arbeit von Sven Schulze von der CDU sind 30 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden (+1). 46 Prozent sind weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden. 24 Prozent kennen ihn nicht oder können keine Bewertung abgeben.

Bei der Frage nach der Zeit nach der Landtagswahl sind die Wähler ebenfalls geteilter Meinung. 42 Prozent sprechen sich für eine AfD-geführte Landesregierung aus, 41 Prozent wollen eine CDU-geführte Landesregierung. 17 Prozent können oder wollen sich nicht festlegen.

Koalitionen mit der AfD werden bislang von allen anderen Parteien ausgeschlossen. Eine CDU-geführte Landesregierung wäre künftig auf die Unterstützung von Parteien angewiesen, für die die CDU bislang eine Zusammenarbeit ausgeschlossen hat. Eine CDU-geführte Landesregierung, die von der Linken unterstützt wird, fände ein knappes Drittel sehr gut oder gut, (32 Prozent), während eine Mehrheit (59 Prozent) es weniger gut oder schlecht fände. 9 Prozent antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe.

Eine von der Linken gestützte CDU-Landesregierung findet vor allem unter Anhängern der Grünen (gut oder sehr gut: 90 Prozent; weniger gut oder schlecht: 8 Prozent), der Linken (83 Prozent bzw. 16 Prozent) und der SPD (71 Prozent bzw. 22 Prozent) überwiegend Zustimmung. Anhänger der Union sind geteilter Meinung (jeweils 47 Prozent), ob eine CDU-geführte Landesregierung von der Linken unterstützt werden soll. Überwiegend gegen eine solche Option sprechen sich die Anhänger der AfD (2 Prozent bzw. 93 Prozent) aus.

Infratest hatte für die ARD am Montag und Dienstag dieser Woche insgesamt 1.511 Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt befragt.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
AfD-Wahlplakat mit Ulrich Siegmund (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ulrich Siegmund, Sven Schulze

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, CDU, Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, BSW, ARD, Institut Infratest, Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, Ulrich Siegmund, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt.

Da ein konkretes Datum nicht genannt wird, sondern nur der zeitliche Bezug, ist der Zeitraum: „eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl“.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen-Anhalt (Landtag)

Worum geht es in einem Satz?

Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kann die AfD in einer Infratest-Umfrage für die ARD leicht auf 42% zulegen, während CDU (22%) verliert und Linke (11%), SPD (8%), Grüne (6%), FDP (3%) und BSW (4%) weitgehend ähnlich bleiben; zudem liegen bei der Kanzlerwahlfragen Sven Schulze (41%) und Ulrich Siegmund (39%) nahe beieinander, und eine AfD-geführte bzw. CDU-geführte Landesregierung wird jeweils von etwa 41–42% der Befragten bevorzugt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD kann in der gemessenen Wählergunst etwas zulegen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • AfD könnte in der Wählergunst weiter zulegen und damit gestärkt in die Landtagswahl gehen
  • CDU könnte im Vergleich zum Juli Wählerstimmen verlieren
  • Die Parteienverhältnisse könnten die Bildung einer Regierung beeinflussen
  • Eine AfD-geführte Landesregierung könnte bei der Frage nach der Zeit nach der Landtagswahl auf knappe Zustimmung treffen
  • Eine CDU-geführte Landesregierung könnte im selben Fragenkomplex knapp die Mehrheitspräferenz halten
  • Für eine CDU-geführte Landesregierung wäre eine Zusammenarbeit mit bisher ausgeschlossenen Parteien wahrscheinlicher bzw. nötig
  • Eine CDU-geführte Landesregierung mit Unterstützung der Linken könnte überwiegend auf Ablehnung stoßen
  • Eine CDU-geführte Landesregierung mit Unterstützung der Linken könnte vor allem bei Anhängern der Grünen, Linken und SPD Zustimmung finden
  • Bei Anhängern der Union könnte die Unterstützung einer solchen Option stärker gespalten sein
  • Bei Anhängern der AfD würde eine solche Option deutlich abgelehnt werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Reaktion einer Person/Organisation indirekt zitiert, nämlich die Umfrage-/Erhebungswerte des Instituts Infratest (u. a. „laut der Erhebung für die ARD“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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