Studie findet Zusammenhang zwischen Intelligenz und Weinwissen

Studie findet Zusammenhang zwischen Intelligenz und Weinwissen

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Wissenschaft in Saarbrücken: Weinwissen und Intelligenz

Saarbrücken () – Intelligentere wissen auch ohne Noten- oder Lohndruck mehr über . Das teilte die Universität des Saarlandes am Mittwoch mit.

Der Saarbrücker Forscher Maximilian Krolo hat das gemeinsam mit Timothy C. Bates von der University of Edinburgh untersucht.

An der Untersuchung nahmen 525 Probanden teil. Sie absolvierten einen etablierten Intelligenztest (ICAR) und beantworteten 68 Multiple-Choice-Fragen zum Weinwissen.

Die Fragen orientierten sich am Lehrplan des „Wine and Spirit Education Trust“, einer international anerkannten Weinqualifikation. Nach Angaben der erklärt Intelligenz rund neun Prozent der Unterschiede im Weinwissen.

Laut Krolo hat vor allem die berufliche Auseinandersetzung mit Wein einen zusätzlichen Effekt: Wer im Beruf wiederholt Rückmeldung bekommt und strukturiert lernt, profitiert von hoher Intelligenz besonders stark.

Bloßes Weintrinken mache den Unterschied dagegen nicht, erklärte Krolo. Es sei nicht der Kontakt mit Wein allein, sondern die Struktur, in der das Lernen stattfinde.

Deshalb ließen sich die Ergebnisse auch auf Bildungs- und Weiterbildungskontexte übertragen. Für , und Weinschulen bedeutet das: Verkostungen wirken nachhaltiger, wenn sie systematisch aufgebaut sind, statt viele Flaschen aneinanderzureihen.

Nach Einschätzung Krolos zeigt die Untersuchung zugleich, dass Weinwissen weniger elitär ist, als es oft erscheint.

Es handele sich um erlernbares, strukturiertes Fachwissen, das sich wie jedes andere Gebiet erschließen lasse. Für die Intelligenzforschung spreche dies dafür, dass Intelligenz das Lernen selbst erleichtert – und nicht nur vorhersagt, wer in fördernde Umgebungen gerät.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Weinstock (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Maximilian Krolo, Timothy C. Bates

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität des Saarlandes, University of Edinburgh, Intelligence & Cognitive Abilities, Wine and Spirit Education Trust

Wann ist das Ereignis passiert?

Mittwoch (ohne konkretes Datum).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Saarbrücken

Worum geht es in einem Satz?

Die Universität des Saarlandes berichtet, dass eine Studie mit 525 Probanden zeigt, dass Intelligenz Unterschiede im Weinwissen (erklärter Anteil: etwa 9%) mitbestimmt und besonders beruflich strukturiertes, rückgekoppeltes Lernen diesen Effekt verstärkt—wobei bloßes Weintrinken keinen entscheidenden Beitrag leistet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Berufliche Auseinandersetzung mit Wein mit wiederholter Rückmeldung und strukturiertem Lernen statt bloßem Weintrinken

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Intelligenz erklärt einen Teil der Unterschiede im Weinwissen
  • Berufliche Auseinandersetzung mit Wein kann den Effekt von hoher Intelligenz besonders verstärken
  • Bloßes Weintrinken bewirkt keine vergleichbare Verbesserung des Weinwissens
  • Nachhaltigerer Lernerfolg entsteht durch strukturierte Lernprozesse mit wiederholtem Feedback
  • Ergebnisse sind auf Bildungs und Weiterbildungskontexte übertragbar
  • Verkostungen in Gastronomie Handel und Weinschulen wirken nachhaltiger wenn sie systematisch aufgebaut sind
  • Weinwissen gilt als erlernbares strukturiertes Fachwissen das sich wie andere Wissensgebiete erschließen lässt
  • Intelligenz scheint Lernen zu erleichtern statt nur vorherzusagen wer in fördernde Umgebungen gelangt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: „Bloßes Weintrinken mache den Unterschied dagegen nicht, erklärte Krolo.“

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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