Wirtschaft: Reformtempo in Neuhardenberg
Berlin () – Vor dem zweiten Tag der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) von der Bundesregierung ein deutlich höheres Reformtempo.
„Das Ende der Sommerpause muss der Auftakt zu einem tatkräftigen Reformherbst werden“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung habe vor der Sommerpause Tempo gemacht, dieses Tempo müsse sie jetzt halten und angesichts der Lage noch deutlich steigern.
Angekündigte Reformen müssten nun schnellstmöglich in Gesetzestexte gegossen werden, damit die Erleichterungen auch in den Betrieben ankämen, forderte Melnikov. Beim Bürokratieabbau sei die Bundesregierung auf einem guten Weg. Die geplante Beweislastumkehr sei „ein echter Paradigmenwechsel“. Den gleichen Mut brauche es aber auch bei Arbeitskosten, Energiepreisen und Steuern. Gerade bei der Steuerreform sehe die DIHK bislang „mehr Schatten als Licht“. Das treffe vor allem den familiengeführten Mittelstand und die industrielle Substanz des Wirtschaftsstandorts.
„Jede weitere Insolvenz kostet Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Vertrauen“, warnte Melnikov. Deutschland stecke weiterhin „in einer der größten Wirtschaftskrisen in der Geschichte der Bundesrepublik“. Die Bundesregierung sei daher gefordert, geschlossener zu handeln als selten zuvor. „Für parteipolitisches Klein-Klein ist jetzt keine Zeit, während andere Standorte schneller und innovationsfreundlicher werden.“
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Kabinettsklausur im Schloss Neuhardenberg am 25.08.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Helena Melnikov
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), Bundesregierung, Zeitungen der Funke-Mediengruppe
Wann ist das Ereignis passiert?
25.08.2026 (25. August 2026) — das Foto nennt ausdrücklich „Kabinettsklausur im Schloss Neuhardenberg am 25.08.2026“.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Neuhardenberg (Brandenburg), Schloss Neuhardenberg
Worum geht es in einem Satz?
Die DIHK fordert vor dem zweiten Tag der Kabinettsklausur in Neuhardenberg ein deutlich höheres Reformtempo von der Bundesregierung, damit Bürokratieabbau und geplante Reformen schnell gesetzlich umgesetzt werden, warnt zugleich vor zu wenig Licht bei der Steuerreform und betont, dass jede weitere Insolvenz Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Vertrauen kostet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Das Ende der Sommerpause muss der Auftakt zu einem tatkräftigen Reformherbst werden
- Bundesregierung soll Tempo der Reformen nach der Sommerpause halten und angesichts der Lage deutlich steigern
- Angesagte Reformen müssen schnellstmöglich in Gesetzestexte gegossen werden
- Beweislastumkehr als Paradigmenwechsel
- Jede weitere Insolvenz kostet Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Vertrauen
- Deutschland steckt weiterhin in einer der größten Wirtschaftskrisen in der Geschichte der Bundesrepublik
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DIHK fordert von der Bundesregierung ein deutlich höheres Reformtempo
- Ende der Sommerpause soll Auftakt zu einem tatkräftigen Reformherbst werden
- Reformen sollen schnell in Gesetzestexte gegossen werden, damit Erleichterungen in den Betrieben ankommen
- Bundesregierung wird beim Bürokratieabbau als auf gutem Weg beschrieben
- Geplante Beweislastumkehr wird als Paradigmenwechsel eingeordnet
- Bei Arbeitskosten, Energiepreisen und Steuern wird weiterer Handlungsbedarf betont
- Steuerreform wird bislang kritisch gesehen, vor allem wegen Auswirkungen auf den familiengeführten Mittelstand und die industrielle Substanz
- Warnung, dass jede weitere Insolvenz Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Vertrauen kostet
- Bundesregierung soll geschlossen handeln statt parteipolitischem Klein-Klein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- deutlich höheres Reformtempo
- Reformen schnellstmöglich in Gesetzestexte umsetzen, damit Erleichterungen in Betrieben ankommen
- Bürokratieabbau weiter vorantreiben, insbesondere als realer Paradigmenwechsel bei der geplanten Beweislastumkehr
- mehr Mut bei Arbeitskosten, Energiepreisen und Steuern
- negative Wirkung einer aus DIHK-Sicht unzureichenden Steuerreform auf familiengeführten Mittelstand und die industrielle Substanz des Wirtschaftsstandorts
- jede weitere Insolvenz verursacht zusätzliche Kosten für Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Vertrauen
- höhere Notwendigkeit geschlossener Regierungshandlungen statt parteipolitischem Klein-Klein
- Gefahr eines Rückstands gegenüber anderen Standorten durch mangelnde Reform- und Innovationsfreundlichkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov zitiert (z. B. ihre Forderungen an die Bundesregierung zur Reformgeschwindigkeit).
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