Wirtschaft in Frankfurt: Börsenstart mit Druck
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.045 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze rangierten BASF, Brenntag und Beiersdorf, am Ende Volkswagen, Siemens Energy und SAP.
„Nvidias Zahlen, die Präzisierung wirtschaftlicher Sanktionen gegen den Iran und das Notenbanktreffen in Jackson Hole: Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Der Start in die neue Woche sei daher verständlicherweise verhalten. „Schließlich steht ein gleich dreifacher Belastungstest an.“
„Der Dax wird vor diesem Hintergrund beweisen müssen, ob die letzte Woche getestete Unterstützung bei 26.000 Punkten belastbar ist“, so Stanzl. „Ein Rutsch unter 26.000 Punkte könnte zu einer spürbaren Zunahme der Schwankungen beitragen.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1673 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8567 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 92,80 US-Dollar; das waren 159 Cent oder 1,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jochen Stanzl
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BASF, Brenntag, Beiersdorf, Volkswagen, Siemens Energy, SAP, Consorsbank
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Börsenstart/Morgenhandel des DAX in Frankfurt am Montag) fand am Montag statt. Ein konkretes Datum wird im Text jedoch nicht genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Der DAX ist am Montag verhalten mit rund 0,4 % Verlust gestartet und muss laut Marktanalyst Jochen Stanzl angesichts mehrerer potenziell marktaufreibender Ereignisse bei der Unterstützung um 26.000 Punkte bestehen, während zudem der Euro leicht schwächer und der Ölpreis (Brent) deutlich nachgab.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Nvidias Zahlen
- die Präzisierung wirtschaftlicher Sanktionen gegen den Iran
- das Notenbanktreffen in Jackson Hole
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunahme der Schwankungen am Markt bei einem Rutsch unter 26.000 Punkte
- Belastungstest für die zuletzt getestete Unterstützung bei 26.000 Punkten
- Verhaltener Wochenstart an den Märkten aufgrund potenzieller Belastungen durch wirtschaftliche und geldpolitische Ereignisse
- Etwas schwächerer Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar
- Deutlicher Rückgang des Ölpreises, insbesondere für Brent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Es wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl (Chefmarktanalyst der Consorsbank) zitiert (“…Jedes dieser Ereignisse hat… Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen” sowie “Der Dax wird … beweisen müssen…”).
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