Politik in Berlin: Faxnummern abgeschaltet
Berlin () – Das Bundeskanzleramt und das Bundespresseamt haben ihre bis vor Kurzem noch öffentlich erreichbare Faxnummer abgeschaltet. Unter der Nummer (030) 18272-2555, die seit vielen Jahren auch im Impressum der beiden Regierungsbehörden stand, kann kein Telefax mehr gesendet werden. Mitte August wurden die Angaben auf den Websites ersatzlos entfernt.
Zu den Gründen will sich die Bundesregierung nicht öffentlich äußern. Man könne sich „aus Sicherheitsgründen zur konkreten Ausgestaltung der IT und eingesetzten Kommunikationsmittel der Bundesverwaltung grundsätzlich nicht äußern“, sagte eine Sprecherin der Regierung auf Anfrage der .
Während sich Teile der Öffentlichkeit mittlerweile über jede Institution lustig machen, die noch ein Faxgerät benutzt, verweisen Anhänger der Technik auf die vergleichsweise sichere Übertragung, die nicht so leicht abgefangen werden kann. Außerdem hat ein Fax seit Jahrzehnten anerkannt Rechtsgültigkeit, was bei E-Mails nicht immer der Fall ist, und nicht zuletzt gibt es automatisch eine Empfangsbestätigung – die ebenfalls vor Gericht anerkannt wird.
Das halten aber immer mehr staatliche Einrichtungen für nicht mehr notwendig – vor allem, wenn sie Empfänger eines Dokumentes sein sollen. Der Deutsche Bundestag stellte seine letzten Faxgeräte bereits 2024 ab, zumindest für die deutsche Öffentlichkeit. Denn, so erfuhr die aus informierten Kreisen, für die Kommunikation mit bestimmten Empfängern, beispielsweise ausländische Regierungen, gibt es in Berlin selbstverständlich noch immer die Möglichkeit, ein Fax zu senden und auch zu empfangen.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Bundeskanzleramt im August 2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ich kann aus dem bereitgestellten Text nur eine eindeutig namentlich genannte Person ableiten:
Bundeskanzleramt, Bundespresseamt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeskanzleramt, Bundespresseamt, Bundesregierung, Deutscher Bundestag
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Mitte August (Angabe zur Website-Entfernung) und bis vor Kurzem (vor der Abschaltung).
Nicht erwähnt: ein konkretes Datum (Tag/Monat/Jahr) für die Abschaltung selbst.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Bundeskanzleramt, Bundespresseamt, Deutscher Bundestag
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundeskanzleramt und das Bundespresseamt haben ihre zuvor öffentlich erreichbare Faxnummer (030) 18272-2555 Mitte August ersatzlos abgeschaltet und begründen dies mit Sicherheitsaspekten, während gleichzeitig Teile der Politik/Fachwelt Faxgeräte als zunehmend entbehrlich sehen, der Bundestag bereits 2024 für die Öffentlichkeit auf Fax verzichtet hat.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Mitte August wurden die Angaben auf den Websites ersatzlos entfernt.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Öffentliches Medienecho zu Fax-Abschaltungen, einschließlich Spott durch Teile der Öffentlichkeit über Institutionen, die noch Faxgeräte nutzen
- Politik beziehungsweise Bundesregierung äußert sich nicht zu den Gründen und verweist auf Sicherheitsgründe
- Befürworter der Faxnutzung argumentieren mit sicherer Übertragung, Rechtsgültigkeit und Empfangsbestätigung
- Staatliche Einrichtungen halten Fax teilweise nicht mehr für notwendig, insbesondere wenn sie Empfänger von Dokumenten sein sollen
- Hinweis, dass der Bundestag seine letzten Faxgeräte bereits 2024 abgestellt hat, zumindest für die deutsche Öffentlichkeit
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine Telefaxübermittlung mehr über die bisher öffentlich erreichbare Nummer (030) 18272-2555
- Entfernung der Angaben von den Websites der beiden Regierungsbehörden
- Kommunikationsweg für bestimmte Dokumente ändert sich innerhalb der Bundesverwaltung
- Erschwerte bzw. unterbundenes Einreichen von Schreiben an Bundeskanzleramt und Bundespresseamt per Telefax über die bisherige öffentliche Kontaktmöglichkeit
- IT und Kommunikationsmittel der Bundesverwaltung werden faktisch angepasst, ohne öffentliche Begründung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—es wird eine Stellungnahme einer Bundesregierungssprecherin zitiert („… aus Sicherheitsgründen … grundsätzlich nicht äußern“, sagte eine Sprecherin der Regierung).
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