Netzagentur-Chef: Gashändler müssen mehr Gas einspeichern

Netzagentur-Chef: Gashändler müssen mehr Gas einspeichern

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Wirtschaft: Hohe Gaspreise in Deutschland

() – Angesichts der niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher fordert der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, die Gashändler auf, mehr Gas für den Winter einzuspeichern. Zugleich warnt er vor steigenden Gasrechnungen für und die .

„Es ist ausreichend Gas verfügbar“, sagte Müller dem Nachrichtenportal T-Online. „Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Gashändler seinen Kunden erklären möchte, dass es im Winter nicht genug Gas gibt, weil er nicht ausreichend vorgesorgt hat.“ Er erwarte, dass die Gashändler ihrer Verantwortung nachkämen.

Der Netzagentur sei im Frühjahr versprochen worden, dass dies geschehe. „Die Verantwortung liegt bei den Gashändlern, man sollte sie auch nicht aus dieser Verantwortung entlassen.“ Zwar sei zweifelsohne richtig, dass die Herausforderung durch den Iran- besonders groß geworden sei. „Aber das sollte nicht mit der Nichterfüllung der eigenen Verantwortung verwechselt werden.“ Es gebe auf den Weltmärkten genug Gas. „Dort können wir immer einkaufen – auch wenn das durch den Iran-Krieg teurer geworden ist.“

Den Vorwurf der Gasspeicherbetreiber, die Bundesnetzagentur verschlechtere die Wirtschaftlichkeit des Einspeicherns durch hohe Bürokratielasten, Abgaben und Netzentgelte, wies er indes zurück. „Die Bundesregierung und der Bundestag haben gerade erst die Gasspeicherumlage abgeschafft und dadurch die Gaswirtschaft mit Milliarden entlastet“, so Müller. „Einen Bürokratieaufwuchs kann ich auch nicht erkennen. Das ist nicht das Problem.“

Mittelfristig erwartet der Bundesnetzagenturchef allerdings steigende für Privathaushalte und Industrie. „Wir sehen sehr viel Unsicherheit durch die Sperrung der Straße von Hormus. Das wiederum heißt: Gasverbraucher, Mieter sollten sich auf höhere Rechnungen einstellen. Das ist nicht zu vermeiden, wenngleich die Preise jetzt bei Weitem nicht so hoch sind wie 2022“, sagte Müller. Aktuell gebe es kein Anzeichen dafür, dass sich die Lage auf dem Gasmarkt dauerhaft entspanne.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Klaus Müller

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesnetzagentur, Klaus Müller, T-Online, Gashändler, Iran-Krieg, Bundesregierung, Bundestag, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/ Datum: Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, fordert Gashändler angesichts niedriger Füllstände deutscher Gasspeicher zu stärkerem Winter-Einspeichern auf und warnt vor möglichen steigenden Gasrechnungen für Verbraucher und Industrie.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • niedrige Füllstände deutscher Gasspeicher
  • Versprechen im Frühjahr, dass mehr Gas eingespeichert wird
  • besonders große Herausforderung durch den Iran-Krieg
  • Unsicherheit durch die Sperrung der Straße von Hormus

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Klaus Müller fordert Gashändler auf, mehr Gas für den Winter einzuspeichern
  • Müller äußert die Erwartung, dass Gashändler ihrer Verantwortung nachkommen
  • Müller weist Vorwürfe zurück, die Bundesnetzagentur verschlechtere die Wirtschaftlichkeit des Einspeicherns durch Bürokratielasten, Abgaben und Netzentgelte
  • Müller sagt, die Bundesregierung und der Bundestag hätten die Gasspeicherumlage abgeschafft und die Gaswirtschaft mit Milliarden entlastet
  • Müller erwartet mittelfristig steigende Gasrechnungen für Privathaushalte und die Industrie

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Gasrechnungen für Unternehmen und die Industrie
  • Steigende Gasrechnungen für Privathaushalte und Mieter
  • Mittelfristig unsichere Gaspreisentwicklung
  • Keine dauerhafte Entspannung der Gasmarktlage als Zeichen für anhaltende Unsicherheit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller wird mit mehreren Zitaten („Es ist ausreichend Gas verfügbar“, u. a.) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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