Netzagentur sieht Gas-Versorgung trotz Kälte gesichert

Netzagentur sieht Gas-Versorgung trotz Kälte gesichert

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Energieversorgung in Deutschland: Winterausblick 2023

Bonn () – Trotz Kälte und mäßig voller Gasspeicher sieht der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, die Gasversorgung in diesem Winter gesichert.

„Es droht aktuell kein Gasmangel. Die Lage ist eine ganz andere als im ersten Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine“, sagte Müller der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) und verwieß auf die Versorgung mit Flüssiggas (LNG). „Die LNG-Terminals, große Mengen an Pipeline-Gas aus Norwegen wie Importe über Belgien, die Niederlande und zeitweise Frankreich sichern unsere Versorgung. Es ist auch mehr als ein Drittel der Heizperiode geschafft.“

Die Gasspeicher in Deutschland sind allerdings nur zu 60 Prozent gefüllt, Europas größter Speicher im niedersächsischen Rehden sogar nur zu 28 Prozent. Auch darin sieht Müller kein Problem: „Er liegt im Hinterland der LNG-Terminals und hat nicht mehr die gleiche, hohe geografische Bedeutung wie früher.“

Das Gas-Embargo gegen Russland ab 2027 hält Müller für verkraftbar. „Das Gas-Embargo gefährdet nicht die Versorgung. Deutschland wird als Transitland wieder wichtiger. Wir haben vier Terminals für Flüssiggas (LNG) an Nord- und Ostsee gebaut, zur Sicherung unserer Versorgung und – so war es das Ziel der Politik – aus Solidarität mit den Nachbarn. Kein Wohnzimmer soll kalt bleiben, keine Industrieanlage nicht produzieren können.“

Aktuell sinken die Gaspreise: „Das liegt leider auch an der schwachen Konjunktur, Betriebe fragen weniger Gas nach“, sagte Müller. Auf Dauer erwartet der Netzagentur-Präsident aber steigende Gaspreise: „Zum einen steigen die CO2-Abgaben, zum anderen die Netzentgelte für Gas. Deutschland will 2045 klimaneutral sein. Wenn die Stilllegung der Gasnetze näher rückt, sinkt die Zahl der Gaskunden. Die Netzkosten werden auf immer weniger Verbraucher verteilt“, erläuterte Müller. „Manche Kommunen wollen schon 2035 weg vom Gas, andere 2040 oder 2045. Klar ist: Es wird teurer werden. Schon jetzt ziehen Verbraucher ihre Schlüsse und steigen auf Alternativen wie zum Beispiel die Wärmepumpe oder Fernwärme um.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Klaus Müller

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesnetzagentur, Rheinische Post, Norwegen, Belgien, Niederlande, Frankreich, Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Bonn, Niedersachsen (Rehden), Deutschland, Nordsee, Ostsee.

Worum geht es in einem Satz?

Trotz der aktuellen Kälte und der nur 60-prozentigen Füllung der Gasspeicher sieht der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, die Gasversorgung in Deutschland für diesen Winter als gesichert an, da die Versorgung durch Flüssiggas und Pipelines gewährleistet ist, während er langfristig steigende Gaspreise aufgrund von CO2-Abgaben und dem Rückgang der Gaskunden erwartet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kälte und mäßig volle Gasspeicher
  • Russische Invasion in der Ukraine
  • Versorgung mit Flüssiggas (LNG)
  • Pipeline-Gas-Importe aus Norwegen, Belgien, Niederlande, Frankreich
  • Geografische Bedeutung der Gasspeicher
  • Gas-Embargo gegen Russland ab 2027
  • Bau von LNG-Terminals
  • Sinkende Gaspreise
  • Schwache Konjunktur
  • Klimaneutralitätsziel 2045
  • Geplante Stilllegung der Gasnetze
  • Umstieg auf alternative Energiequellen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Klaus Müller sieht Gasversorgung in diesem Winter gesichert
  • Kein Gasmangel droht, Situation besser als nach russischer Invasion
  • Versorgung durch LNG, Pipeline-Gas aus Norwegen, Importe über Belgien, Niederlande, Frankreich gesichert
  • Gasspeicher zu 60% gefüllt, größter Speicher in Rehden nur zu 28%
  • Rehden hat geringere geografische Bedeutung wegen naher LNG-Terminals
  • Gas-Embargo gegen Russland ab 2027 als verkraftbar eingeschätzt
  • Deutschland wird wichtiges Transitland durch neue LNG-Terminals
  • Aktuelle sinkende Gaspreise aufgrund schwacher Konjunktur und geringerer Nachfrage
  • Zukünftige steigende Gaspreise erwartet durch höhere CO2-Abgaben und Netzentgelte
  • Klimaneutralität bis 2045 als Ziel, weniger Gaskunden führen zu höheren Netzkosten
  • Kommunen planen Umstieg von Gas bis 2035 bis 2045, Verbraucher suchen Alternativen wie Wärmepumpen oder Fernwärme

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gasversorgung in diesem Winter gesichert
  • Kein Gasmangel droht
  • Mehr als ein Drittel der Heizperiode geschafft
  • Gas-Embargo gegen Russland ab 2027 verkraftbar
  • Deutschland wird als Transitland wichtiger
  • Vier Terminals für Flüssiggas (LNG) gebaut
  • Sicherung der Versorgung aus Solidarität mit Nachbarn
  • Sinkende Gaspreise aufgrund schwacher Konjunktur
  • Langfristig steigende Gaspreise erwartet
  • Steigende CO2-Abgaben
  • Steigende Netzentgelte für Gas
  • Ziel: Deutschland wird 2045 klimaneutral
  • Sinkende Zahl der Gaskunden
  • Netzkosten verteilen sich auf weniger Verbraucher
  • Einige Kommunen planen Umstieg vom Gas bis 2035
  • Teureres Gas in der Zukunft
  • Verbraucher steigen auf Alternativen wie Wärmepumpe oder Fernwärme um

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Klaus Müller, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert