Wirtschaft in Nürnberg
Nürnberg () – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt vor schwerwiegenden Folgen der Debatte um die Enteignung von Immobilienkonzernen. „Wenn Enteignungsfantasien um sich greifen, werden immer Unternehmen, Unternehmer und Hochqualifizierte ihre Tätigkeiten ins Ausland verlagern“, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
„Gerade in Berlin sollten die Erfahrungen mit dem Sozialismus doch noch nicht völlig verblasst sein“, so Grimm. In Berlin macht die Linkspartei die Enteignung von Immobilienkonzernen zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September.
Umfragen zufolge kann sich die Linke Hoffnung machen, stärkste Kraft zu werden. Forderungen nach Enteignung sind nach Grimms Überzeugung fern der Realität. „Das folgt dem Narrativ, dass es in der Gesellschaft noch Leute gibt, die genug haben, und wenn man bei denen zugreift, sind die Probleme gelöst“, so die Wirtschaftsweise. Das sei aber „eine Illusion – und zudem nicht vereinbar mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“
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Veronika Grimm (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Veronika Grimm
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Veronika Grimm, Wirtschaftsweise, Sachverständigenrat Wirtschaft, Kölner Stadt-Anzeiger, Linkspartei, Berlin, Abgeordnetenhaus
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt davor, dass die Debatte um die Enteignung von Immobilienkonzernen schwerwiegende Folgen haben würde, weil insbesondere Unternehmen und hochqualifizierte Arbeitskräfte ihre Tätigkeiten ins Ausland verlagern könnten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Debatte um die Enteignung von Immobilienkonzernen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Veronika Grimm warnt vor schwerwiegenden Folgen der Debatte um die Enteignung von Immobilienkonzernen
- Sie sagt, dass bei Enteignungsfantasien Unternehmen, Unternehmer und Hochqualifizierte ihre Tätigkeiten ins Ausland verlagern würden
- Sie kritisiert, dass die Linkspartei Enteignungen als Bedingung für eine Regierungsbeteiligung in Berlin nach der Wahl am 20. September nutzt
- Sie ordnet die Forderungen nach Enteignung als fern der Realität ein und sieht dahinter ein Narrativ, das Probleme vermeintlich durch Zugriff auf „Genughabende“ lösen will
- Sie betont, dass diese Vorstellung eine Illusion sei und zudem nicht mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar sei
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verlagerung von Unternehmen, Unternehmern und hochqualifizierten Tätigkeiten ins Ausland
- potenzielles Schadenrisiko für wirtschaftliche Aktivitäten durch zunehmende Unsicherheit
- Illusion von Problemlösungen durch Enteignungen ohne realistische Grundlage
- mögliche Nichtvereinbarkeit solcher Maßnahmen mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Veronika Grimm wird mit mehreren Zitaten direkt wiedergegeben („Wenn Enteignungsfantasien um sich greifen, werden…“; „Gerade in Berlin…“ usw.).
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