Politik: BAföG-Reform in Berlin
Berlin () – Das Bundeskabinett hat die schon länger geplante BAföG-Reform auf den Weg gebracht. Erste Teile davon sollen zum 1. April 2027 in Kraft treten, teilte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) am Mittwoch mit.
Der Entwurf sieht unter anderem vor, die Wohnkostenpauschale für Studierende, die außerhalb des Elternhauses wohnen, ab dem Sommersemester 2027 von 380 Euro auf 440 Euro anzuheben. Die Bedarfssätze für Studierende sollen in zwei Schritten auf 563 Euro erhöht werden. Die Bedarfssätze für Schüler erhöhen sich dabei jeweils proportional. Ab dem Schuljahresbeginn bzw. dem Wintersemester 2028/2029 sollen die Freibeträge und Einkommensgrenzen jährlich angepasst werden. Der Leistungsnachweis ab dem fünften Fachsemester entfällt, und die Antragstellung soll künftig digital erfolgen.
„Mit dem Kabinettbeschluss sind wir einen entscheidenden Schritt gegangen, damit das BAföG sein Aufstiegsversprechen erfüllen kann“, sagte Bär. Das BAföG bleibe „die zentrale gesetzliche Leistung zur Finanzierung von akademischen und schulischen Ausbildungen“.
Im Koalitionsvertrag war eigentlich schon für das Wintersemester 2026/27 eine Erhöhung der Sätze angepeilt worden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dorothee Bär
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeskabinett, Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU), CSU, BAföG, Koalitionsvertrag
Wann ist das Ereignis passiert?
Mittwoch – das Ereignis fand am Mittwoch (Datum nicht genannt) statt.
Erste Teile der BAföG-Reform sollen zum 1. April 2027 in Kraft treten.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundeskabinett hat die geplante BAföG-Reform beschlossen, die mit ersten Änderungen zum 1. April 2027 startet und u. a. ab Sommersemester 2027 die Wohnkostenpauschale sowie in zwei Schritten die Bedarfssätze für Studierende erhöht, den Leistungsnachweis ab dem fünften Fachsemester abschafft und die Antragstellung künftig digital vorsieht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Das Bundeskabinett hat die BAföG-Reform nach längerer Planung auf den Weg gebracht
- Im Koalitionsvertrag war für das Wintersemester 2026/27 bereits eine Erhöhung der Sätze vorgesehen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesforschungsministerin Dorothee Bär begrüßt den Kabinettbeschluss als entscheidenden Schritt, damit das BAföG sein Aufstiegsversprechen erfüllt
- Medien- oder Öffentlichkeitsreaktionen werden im Artikel nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anhebung der Wohnkostenpauschale für Studierende außerhalb des Elternhauses ab dem Sommersemester 2027 von 380 Euro auf 440 Euro
- Erhöhung der Bedarfssätze für Studierende in zwei Schritten auf 563 Euro
- Proportionale Erhöhung der Bedarfssätze für Schüler
- Jährliche Anpassung von Freibeträgen und Einkommensgrenzen ab Schuljahresbeginn bzw. Wintersemester 2028/2029
- Wegfall des Leistungsnachweises ab dem fünften Fachsemester
- Künftig digitale Antragstellung für BAföG
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär wird mit den zitierten Aussagen „Mit dem Kabinettbeschluss …“ und „Das BAföG bleibe …“ zitiert.
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