Bundeswehr meldet hunderte Drohnenüberflüge

Bundeswehr meldet hunderte Drohnenüberflüge

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Sicherheitspolitik: Drohnenmeldungen in Berlin

Berlin () – Die Bundeswehr verzeichnet seit Beginn des -Kriegs mehrere Hundert sicherheitsrelevante Zwischenfälle mit Drohnen. Das teilte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr dem „Redaktionsnetzwerk “ mit.

„Seit Beginn der völkerrechtswidrigen russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 hat das Meldeaufkommen auch zu Drohnensichtungen mit Bezug zur Bundeswehr deutlich zugenommen und sich verstetigt“, sagte der Sprecher. In Summe seien in den vergangenen Jahren einige Hundert mutmaßliche Drohnenüberflüge im Bereich der Bundeswehr gemeldet worden. Die Meldungen umfassen dabei vorrangig einzelne Drohnen, aber mitunter auch Drohnenschwärme. Details wollte der Sprecher nicht nennen, unterstrich aber, Deutschland sehe sich täglich hybriden Bedrohungen wie Desinformation, Fake News, Cyberangriffen, Spionage und sogar Sabotage ausgesetzt.

Die Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland fordert Konsequenzen. „Der Fund einer mit Sprengstoff präparierten am Flughafen Leipzig/Halle ist mehr als ein Sicherheitsvorfall“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Nataliya Pryhornytska dem RND. Es passe ins Muster: setze seit Jahren auf hybride Mittel, um europäische Staaten zu destabilisieren und Infrastruktur zu testen. Ob Russland direkt hinter Leipzig stecke, müssten Ermittlungen klären. Das Ereignis müsse jedoch als ein Muster betrachtet werden. Denn die hybride Kriegsführung lebe von Grauzonen. Die Bedrohung bleibe bewusst unterhalb der Schwelle eines klassischen militärischen Angriffs.

Pryhornytska sagte weiter, ermittlungsbedingte Vorsicht dürfe nicht zur strategischen Sprachlosigkeit führen. Wenn Logistik und militärische Einrichtungen ins Visier geraten, müsse der sicherheitspolitische Kontext benannt werden. Vor allem müsse Deutschland aufhören, hybride Angriffe erst dann als Gefahr zu begreifen, wenn die Urheberschaft zweifelsfrei feststehe. Strategische Resilienz bedeute vielmehr, vorbereitet zu sein, mit einem klaren Plan zu handeln – und die auf diesem Weg entschlossen mitzunehmen.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Soldat der Bundeswehr (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nataliya Pryhornytska, der Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswehr, Operatives Führungskommando, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland, Russland, Ukraine, Flughafen Leipzig/Halle

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Seit Beginn der völkerrechtswidrigen russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 (also seit Februar 2022, „in den vergangenen Jahren“).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Leipzig/Halle, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Seit Beginn der russischen Vollinvasion im Februar 2022 verzeichnet die Bundeswehr laut einem Sprecher mehrere Hundert sicherheitsrelevante Drohnenzwischenfälle, woraufhin die Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland Konsequenzen fordert und das Ereignis als Teil hybrider russischer Kriegsführung einordnet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • seit Februar 2022: zunehmendes Meldeaufkommen zu Drohnensichtungen mit Bezug zur Bundeswehr
  • mehrere Hundert mutmaßliche Drohnenüberflüge im Bereich der Bundeswehr
  • Fund einer mit Sprengstoff präparierten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine konkrete Beschreibung der Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Zwischenfälle im Artikel
  • Forderung nach Konsequenzen und mehr strategischer Resilienz wird formuliert, aber ohne geschilderte Reaktionen anderer Akteure

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verstärkte Sicherheitsbedrohung durch Drohnen als Teil hybrider Kriegsführung
  • Erhöhte Anforderungen an Schutz und Überwachung von Logistik sowie militärischen Einrichtungen
  • Notwendigkeit einer klaren sicherheitspolitischen Einordnung hybrider Angriffe auch ohne gesicherte Urheberschaft
  • Forderung nach mehr strategischer Resilienz und einem klaren Handlungsplan
  • Erfordernis gesellschaftlicher Einbindung und entschlossener Kommunikation zur Vorbereitung auf Bedrohungen
  • Gefahr strategischer Sprachlosigkeit durch zu starke ermittlungsbedingte Zurückhaltung
  • Steigender Bedarf an Prävention und Vorsorge gegen Destabilisierung von Infrastruktur und Logistik
  • Forderung nach Konsequenzen zur Unterbindung weiterer Tests und Angriffe auf europäische Infrastruktur

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es werden u. a. Zitate von einem Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr sowie der stellvertretenden Vorsitzenden der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland, Nataliya Pryhornytska, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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